
I steh’ im Morgengraun am Eck, a Kaffee, a Kippe, mei Herz klopft schräg. Seit du fort bist, renn i deppert umeinand, weil i di spür, aa wenn i di ned mehr find’ im ganze Land. Und i sog’ ma: „Oida, reiß di z’amm“, doch es bringt nix, i bleib’ dein größter Fan. I brauch kan Engel, kan Heiligen G’stanzl – i brauch di, mit dei’m schiefen Lächeln. Bussi, darling, komm zruck zu mir, i steh’ no immer mit am Spritzer da für dir. Bussi, Schatzi, du machst mi narrisch, mei Herz rebellisch – und du bist schamlos charmant und herrlich. Wir tanzten no im Sommerregen, zwei Deppen mit’m Glück auf unsan Jeans. Du host g’lacht und i hob g’schworn, so a G’fühl, des gibt’s höchstens zwoa-, dreimal im Leb’n. Jetzt steh i da, so halbe Seele, zwischen Clubs, die alle gleich sind, und leeren Gläsern. Und egal, wie laut die Musik a brüllt – es wird ned still, bis du wieder zu mir willst. Bussi, darling, komm zruck zu mir, i wart’ no immer bei der U-Bahn-Tür. Bussi, Schatzi, du machst mi narrisch, mei Herz rebellisch – und ohne di werd’ i schrullig-errlich. Baby, i schrei’ deinen Namen durch die Gassen, i kimm ned aus, i kann di ned loslass’n. Und i weiß, es is deppert, aber du und i – des is Wien, des is Liebe, des hört nie auf irgendwie. Bussi, darling, i brauch nur di, kumm wieder her, sonst seh’ i schwarz in Wien. Bussi, Schatzi, du machst mi narrisch, mei Herz rebellisch – und mit dir wär’ wieder alles herrlich.

