
[Strophe 1] Im Schatten der Straßen, wo die Lichter blass glühn, Schweigen die Mauern, während die Geister sich mühn. Der Asphalt erzählt von verlorenen Tagen, Von falschen Versprechen, die im Rausch zersagen. Ein Schritt nach vorn, ein Rückzug ins Grau, Die Nächte sind lang, die Hoffnung so flau. Ein Flüstern, ein Ruf, die Stadt spricht zu dir, Doch ihre Melodie trägt ein bittersüß' Tier. [Refrain] Junge Nacht, wo führst du mich hin? Zwischen Nebel und Lügen such ich den Sinn. Tanz mit den Schatten, folg ihrem Beat, Doch jede Drehung brennt wie Dynamit. [Strophe 2] Im Gassenlicht blitzt ein verführerisch' Spiel, Die Karten sind falsch, doch das Schicksal spielt still. Ein König im Dreck, ein Bauer im Glanz, Die Würfel gefallen, ein Leben im Tanz. Gläser, die flüstern, „Vergiss, wer du bist,“ Doch in jedem Tropfen lauert der Twist. Ein Blick in die Ferne, der Prater so nah, Doch die Träume verwehn im Wind, Jahr für Jahr. [Refrain] Junge Nacht, wo führst du mich hin? Zwischen Nebel und Lügen such ich den Sinn. Tanz mit den Schatten, folg ihrem Beat, Doch jede Drehung brennt wie Dynamit. [Bridge] Die Sterne verblassen, der Morgen erwacht, Doch die Wahrheit liegt tief in der kalten Nacht. Ein Herz aus Beton, ein Lächeln aus Glas, Der letzte Versuch – ein Wurf, der nicht passt. [Refrain – Reprise] Junge Nacht, du lässt mich allein, Ein König ohne Krone, ein Leben im Schein. Tanz mit den Schatten, folg ihrem Beat, Doch jede Drehung brennt wie Dynamit. [Outro] In den Gassen von Wien, wo die Seele verblüht, Flüstert die Nacht, was der Tag nie verzieht. Ein Lied ohne Ende, ein Traum, der nicht hält, So singt die Stadt von der rauen Welt. [Fade-Out] „Junge Nacht, wo bist du hin? Im Schatten von Wien such ich den Sinn.“

