
[Intro] [Es ist die Ruhe vor dem Beben...] [Verse 1] Der Zeiger tickt mechanisch, Panik füllt die leeren Gassen Gedanken wie Gezeiten, die den Geist nur schwer verlassen Ich wander’ durch das Labyrinth aus Schatten und aus Silhouetten Suche nach dem Schlüssel, um die Träume vor dem Gift zu retten Das Viertel schläft im Koma, während Schicksalsfäden reißen Und die Hyänen in der Dunkelheit auf harten Beton beißen Ich seh’ das Flackern einer Ampel, Spiegelbild im Regenwasser Jeder Schritt ein Echo, jede Geste wird ein wenig blasser Wir suchen nach dem Sinn zwischen den Zeilen der Gazetten Doch finden nur Ruinen und verrostete Skelette Von Hoffnungen, die starben, als der Winter durch die Ritzen kroch Die Seele voller Narben, doch wir finden das Gezeitenloch Ein Kaleidoskop aus Fehlern, bunt verpackt in grauer Leinwand Ich baue mein Imperium auf Trümmern ohne Einwand Die Reime wie Präzisionsgewehre, treffsicher und tiefenrein Ich gieße meine Wahrheit heute Nacht in diesen harten Stein. [Chorus] Es ist das Asphaltecho, das durch die Nacht hallt Ein kalter Hauch, der uns packt, wenn die Pracht fällt Wir jagen Geister in der Stadt aus Stahl und Glas Verlieren die Orientierung, verlieren das Maß Doch der Rhythmus bleibt die einzige Konstante In dieser Welt voller Brüche und Kanten. [Verse 2] Ich zieh' am Glimmstängel, während Bilder im Verstand verschwimmen Hör' im fernen Hintergrund die Geister und die Angststimmen Es ist ein Drahtseilakt zwischen Genie und dem Wahnsinn Weil wir für diese Welt hier einfach viel zu nah dran sind Das Panorama grau, das Karma flüstert Verschwörungen Doch ich bleib' im Fokus, ignoriere die Zerstörungen Von Idealisten, die im Regen ihre Seelen tauschen Während wir im Keller an der puren Ebene berauschen Es ist die Kunst der Architektur, Wort für Wort ein Meisterbau Ich zieh' die Fäden stramm und blicke in das Leichengrau Der Realität, die uns wie Ketten an den Boden zwingt Bis die letzte Silbe in der Stille wie eine Ode klingt Kein Platz für Blender, die nur Masken vor dem Antlitz tragen Ich hab' die Antwort, während andere noch ganz lieb fragen Vom Bordstein in die Ewigkeit, ein technisches Mahnmal Ich setze den Akzent und beende das Drama.

