Die Gedanken wiegen schwer wie Blei Die Jahre zogen viel zu schnell vorbei Ich schließ die Augen, geh den Weg zurück Such in der Ferne das vergangene Glück. Ganz am Anfang, im ersten Stock Kein Reichtum, nur wir, im Familienblock. Ich seh das Bad, das Fenster so weit Mein erster Blick in die Ewigkeit. ​ Draußen der Hof, der große Garten Wo die Abenteuer auf uns warten Das Quieken der Ferkel, der Bauernhof Ein kleines Leben, doch für mich ganz groß. ​ Oh, diese Zeit, sie ist verweht Wie ein Wind, der durch die Wipfel geht. Die Achtziger Jahre, so still und so weit Die beste, die schwerste, die goldene Zeit. Ich vermisse das Leuchten, jeden Tag mehr Der Blick zurück macht das Herz mir so schwer. ​ Dann zogen wir fort, fünf Kilometer weit Hinein in die große Unendlichkeit. Direkt am Wald, der Weiher so tief Wo anfangs die Angst in den Knochen schlief. Ich war erst still, ein fremdes Kind Doch Freunde fand ich schnell im Wind. Den ganzen Tag draußen, im Feld und im Dreck Ein Paradies, ganz ohne Zweck. ​ Oh, diese Zeit, sie ist verweht Wie ein Wind, der durch die Wipfel geht. Die Achtziger Jahre, so still und so weit Die beste, die schwerste, die goldene Zeit. Ich vermisse das Leuchten, jeden Tag mehr Der Blick zurück macht das Herz mir so schwer. ​ Dann kam die Schule, die Noten egal Ich war zu faul, das war meine Wahl. Der Geruch von Benzin, das Mofa springt an Erste Partys, da wurden wir Mann. Vorm Computerbildschirm den Charakter geformt Das Herz hat beim ersten Mädchen gestürmt. Es war manchmal schwer, der Weg war nicht glatt Doch wir wurden niemals des Lebens satt. ​ Alles war anders. Alles war still. Ein Leben, das ich so gern zurückhaben will. Die Kindheit ist aus. Das Tor ist zu. Zurück bleibt die Stille. Und irgendwo... du. (Ich vermisse es.) Oh, diese Zeit, sie ist verweht Wie ein Wind, der durch die Wipfel geht. Die Achtziger Jahre, so still und so weit Die beste, die schwerste, die goldene Zeit. Ich vermisse das Leuchten, jeden Tag mehr Der Blick zurück macht das Herz mir so