
Der Abgrund [Fragmentierte Strophe 1 (Abgrund, Klage):] Schatten winden sich um meine Brust Kein Hauch dreht durch die vollgestopften Hallen der Gedanken Letzte Flammen lecken an den Rändern der Erinnerung Worte zerstreuen sich wie Asche Flüsse der Trauer übertraten Ufer Ernst, allein, ein bleischwerer Himmel bricht herab. Und doch… ich weiß, DU bist da [GOTT spricht (hyperreal, malerisch, biblisch):] Ich weiß, wo Du warst, als ich den Grund der Erde legte? Wer rief den Morgen, dass er sich erhebe, die Sterne, dass sie ihren Weg ziehen, in ihrer Bahn? Wer formte Berge, die Tiere, die Meere, den Hagel? Kennst du die Wege des Raben, des Löwen, des Wildesels? Tritt vor, Hiob, umgürtet, bringe deine Klage vor mich, Sprich kühn, ich höre, ich sehe, ich weiß. [Fragmentierte Antwort – Hiob (expressionistisch, reduziert):] Ich greife durch Schatten und Flammen ibs Leere ins Grauen. Ich schreie, fragmentiert, zerbrochen, doch habe Dich vernommen. Meine Trauer war laut, doch will ich leise sein, denn wer bin ich, denn ein. Flüstern, ein Hauch? Ich zittere Ich stelle mich Doch meine Stimme ist ein Flüstern unter den Sternen. [GOTT spricht erneut:] „Hast du der Morgenröte geboten? Hast du den Falken gerufen, die Wolken gemessen, die Wildnis gezähmt? Tritt vor, Hiob, bring deine Klage Zögere nicht, denn ich höre.“ [Fragmentierter Refrain / Cinematic Lift:] Mein Schmerz, Tränen, Deine Flammen, Sterne. Ich spreche, ich zittere, DU bist da Der Himmel dreht sich über mir Ich werde gehört Ich erhebe mich, ich erhebe mich, DU sprichst, ich sehe! [Bridge / Surreale Collage:] Die Berge atmen Flüsse schimmern wie silberne Fäden Siebengestirn, der Orion, Regen, Erde, Behemot Ich zittere, ich flehe, ich stelle mich Und DU—Heilig, lebendig, ewig groß Siehst, hörst, antwortest [Teil 2 – Durch den Riss (Hoffnung & Geist) Fragmentierte Strophe 1 (aufkeimende Hoffnung, abstrakt):] Licht, die Flüsse beruhigen sich, Unter der Starre, der Stille, Bewegung, Ein Puls, DEINE Präsenz Lebendig, ewig, absolute Macht Nicht sanft, nicht leise Unumstößlich Ich schreite, ich folge [Fragmentiertes Pre-Refrain:] Die Nacht biegt sich dem Morgen, dem Licht Lebendiger Puls, Leben. DEINE Wege sind zu hoch für mich. Doch ich bewege mich mit DIR. [Refrain / Cinematic Lift:] GEIST, erhebe DICH Führe durch reißende Flüsse, die Schatten heb hinweg Leite mich durch das Rauschen, die Taubheit. Führe mich, unfehlbar, Heilig, Durch jeden Riss, durch die Nacht Ich folge, Schritt für Schritt [Fragmentierte Strophe 2 (abstrakt, surreal, cinematic):] Sterne drehen sich über mir, Licht zerbricht, Flüsse schimmern mit einem Puls, den ich nicht benennen kann Der Wind summt durch leere Räume Und doch bewege ich mich mit ihm Die wilden Tiere, die Wolken, der Hagel Alles widerhallt den Rhythmus DEINER Gegenwart Ich erhebe mich, zögernd, doch lebendig [Fragmentiertes Pre-Refrain:] Durch den Riss biegt sich die Nacht Ein lebendiger Puls unter der Trauer Ich kann ihn nicht vollständig berühren Doch ich bewege mich mit ihm [Refrain / Cinematic Lift:] GEIST, erhebe DICH in mir Führe durch Flüsse, hebe die Schatten Leite mich durch das Rauschen, das ich nicht halten kann Führe mich, unfehlbar, ungebrochen Durch den Riss, durch die Nacht Ich folge, Schritt für Schritt [Bridge / Epos-Collage:] Flüsse aus Silber, Berge aus Licht Siebengestirn, Orion, Behemot Leiser Wind biegt sich durch jede Lücke, jeden Grat der Verzweiflung Unaufhaltsam. Herz pumpt. Ich zittere, ich folge Ich bewege mich mit DEINEM GEIST Aufstieg, Schritt für Schritt [Finaler Refrain / Operesk, episch:] GEIST, erhebe DICH in mir Führe durch Flüsse, hebe die Schatten Leite mich durch das Rauschen, Führe mich, Durch den Riss, durch die Nacht Ich folge Ich folge DIR

