Playlist: https://suno.com/playlist/1d386dc8-11a9-4beb-a4d2-4fc9970f10fe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- *** Míla, ein Mitglied der Schattengilde, eine Vereinigung von Dieben und Meuchlern, kennt die Nacht. Am Tage meist versteckt und in der Nacht ungesehen, wenn sie nicht entdeckt werden will. Sie bahnt sich ihren Weg durch die Stadt, in der man fast in jeder Nacht mit örtlichen oder baulichen Veränderungen zu kämpfen hat. Ganz abgesehen von den Untoten. Und den Ratten die es hier zu Hauf gibt. Die "Schatten" haben gelernt sich anzupassen. Und sie haben gelernt in der unwirtlichen Umgebung zu überleben. Selbst wenn das bedeutet sich über Andre stellen zu müssen. Wie Viele von denen die sich in der Dunkelheit herum treiben ist der unterirdische, verbotene Markt einer der Plätze an denen sie sich oft aufhält. *** ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [Strophe I] Der graue Tag verblasst im Staub, die Nacht zieht ihren Kreis. Fenster schließen sich wie Münder, keiner bleibt gern draußen, es wird leis. Denn nachts kommt nur Gesindel raus, und jener der noch redlich ist, verkriecht sich tief in Holz und Stein bleib lieber nicht allein! [Strophe II] Ratten füllen jede Gasse sie nagen an verdorbner Zeit, am faulen Fleisch der Tage hier, an Schuld und Bitterkeit. Sie sind fett, sie fressen alles, Kadaver liegen hier genug Und sei froh, wenn sie nur liegen bleiben... manchmal ist das Trug. [Pre-Chorus] Es stinkt nach Dreck, nach Blut, nach Dung, nach Pisse auf dem Stein. Ja, vielleicht ist es besser so, ihr bleibt einfach daheim. [Refrain] Doch die Nacht ist mein Revier, vielleicht bin ich selbst nur ein Rattentier Eine, die sich nimmt, was sie braucht, um zu überleben in der Hölle Bau. Gesicht verhüllt, Kapuze tief, kein Gebet, das für mich blieb. Dolch und Armbrust, Schritt für Schritt, nachts frisst nur eine… und das bin ich. [Strophe III] Ich geh auf Beutezug allein, kein Quieken hält mich auf. Keine Ratte mit vier Beinen, keine mit zwei Beinen, ich tret und spucke drauf. Ich such mir Wege durch den Dreck, prüf, was noch existiert. Wo gestern eine Straße war, ist heut’ ’ne Wand, betoniert. [Strophe IV] Ich such die Treppe nach unten, sie ist noch da, irgendwo. Die Stadt hat Schichten wie Narben, kein Lachen klingt hier mehr froh Irgendwo singt die Nacht ihr Lied, ein Klagelaut im Wind. Irgendwo heult ein kleines Ding, Katze, Monster oder Kind? [Pre-Chorus II] Ratten quieken, Biester fauchen, Stein wird zu Gebiss. [Refrain] Doch die Nacht ist mein Revier, vielleicht bin ich selbst nur ein Rattentier Eine, die sich nimmt, was sie braucht, weil Gnade hier schon lang verstaubt. Gesicht verhüllt, kein Name zählt, nur wer schnell genug noch lebt. Dolch und Armbrust, Blick aus Stahl, nachts frisst nur eine… keine Wahl. [Bridge (gesprochen / geflüstert)] Mein Ziel liegt unter dieser Stadt. Ein Markt, der keinen Himmel hat. Wo Fortuna längst geflohen ist und niemand mehr an Liebe glaubt. [Strophe V] Der unterirdische Markt erwacht, kein Licht, nur schmutziges Glühen. Stände voll mit allem Dreck, den du nie sehen willst... und nie fühlen. Hier gibt es alles außer Gnade, alles außer Ruh. Und auch hier Ratten, überall, sie kommen näher, immerzu. [Break] Ich tret eine weg. Dafür kommen zwei. Sie wimmeln um meine Füße, wollen Fleisch, rauben mir die Zeit. [Letzter Refrain] Doch glaub mir, hör mir gut zu jetzt, ich hab gelernt, wie das hier geht. Ich bin nicht Beute, nicht ihr Mahl, ich bin der Hunger, bin die Qual. Denn das Gesetz der Nacht ist schlicht, kein Schwur, kein Gott, kein warmes Licht: Du lebst nur dann, wenn du schneller bist als alle andern… oder du bist nichts. [Outro] Der graue Tag kommt irgendwann zurück. Der Morgen graut.... Wenn er sich denn traut. ? (Wenn er sich denn traut.) (Wenn er sich denn traut.) (Wenn er sich denn traut.)