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Letzter Blick zurück

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V4.5

Im Dämmergrau nur Umrisse, verblasste Hoffnungsstriche, ein Flüstern ferner Träume, getaucht in blasse Lichter. Die endlose Allee vor mir, ein Spiegel ohne Ziel, ich stand am Rand, mein Herz gefroren, vom einsamen Wind so kühl. Ein letzter Blick, verstummt die Zeit, kein Wort, das je verweilt. Nur Schweigen trägt den Augenblick, bevor er in Asche eilt. Ich sah – und lauschte seinem Flügelschlag, den Funken, der entschwand, und hielt den Augenblick im Arm, bevor er sich verbrannt. Verwischte Fassaden flüstern leise, verhängnisvoll und sacht, Namen, die im Feuer tanzten, verglühn in stiller Nacht. Ich schritt mit dir durchs Schattenreich, und doch so einsam hier, jeder Schritt ein letzter Zeuge des Flieh’ns von mir zu mir. Man sieht das Klare nur im Gehen, doch Wahrheit gehört nicht mir. Sie fliegt davon im letzten Atemzug, entfaltet sich in dir. Ein letzter Blick, kein Blick zurück, nichts bleibt als leiser Hauch. Ein Stein aus flücht’ger Erinnerung, geformt im Zeitgebrauch. Für einen Bruchteil nur war ich Zeuge, was nicht bleibt, nicht befreit, ein Schatten in des Augenblicks vergänglicher Ewigkeit.