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Zwischen damals und vielleicht

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[Intro] Manche Jahre merkt man kaum. Andere bleiben einem ewig. Erst wenn wir zurückschauen, spüren wir, was sie mit uns machen. [Verse 1] Wenn die Straßenlaternen angingen, hieß es: Komm, jetzt geht es heim. Ich wollte noch ein bisschen bleiben, wollte endlich größer sein. Hausaufgaben nach der Schule, morgens wieder viel zu früh. Ich dachte: Wenn ich erst erwachsen bin, sagt mir keiner mehr, was ich tu. [Pre-Chorus] Freiheit klang damals ganz einfach: Keiner sagt mir, wann und wie. [Chorus] Zwischen damals und vielleicht, zwischen gestern und noch nicht, liegt genau dieser eine Tag und mehr verspricht er nicht. Früher hieß Freiheit: länger draußen. Heute heißt sie: Ich gehör mir. Meine Fehler mach ich selber. Keiner lebt mein Leben für mich. [Verse 2] Aus „das wird schon“ wurden Jahre. Fünfzehn waren längst vorbei. Ich war verliebt und hielt noch fest, weil ich dachte: So muss das sein. Ich war da, wenn ich gebraucht wurde. Doch begehrt hab ich mich kaum gefühlt. Respekt war etwas, das ich suchte, ohne zu wissen, dass er fehlt. [Pre-Chorus] Heute hat das alles Namen, die ich damals noch nicht kannte. [Chorus] Zwischen damals und vielleicht, zwischen gestern und noch nicht, liegt genau dieser eine Tag und mehr verspricht er nicht. Früher hieß Freiheit: länger draußen. Heute heißt sie: Ich gehör mir. Meine Fehler mach ich selber. Keiner lebt mein Leben für mich. [Verse 3] Manchmal trauer ich der Jugend nach, die ich kaum für mich gelebt hab. Den Erfahrungen, die fehlen, weil mein Leben anders lief. Manchmal denk ich an die Zeit, in der ein Blick noch leichter hängen blieb. Und ja, manchmal tut es weh, dass sich manche Jahre nicht nachholen lassen. [Pre-Chorus] Doch ohne diese Jahre wär ich heute anders. Ich hör genauer zwischen Sätzen, denk oft weiter als bis morgen. Und ich fühl mehr, als mir manchmal lieb ist. Auch das hab ich von damals behalten. [Bridge] Was da vorne auf mich wartet, muss ich heute noch nicht wissen. Ich lern gerade, alte Muster zu erkennen und nicht jeden alten Ballast weiter mit mir rumzutragen. Meine Fehler mach ich selber. Meine Entscheidungen auch. [Build] Und keiner hat das Recht, mir zu erklären, wer ich sein darf. [Final Chorus] Zwischen damals und vielleicht, zwischen gestern und noch nicht, liegt genau dieser eine Tag und mehr verspricht er nicht. Früher hieß Freiheit: länger draußen! Heute heißt sie: Ich gehör mir! Meine Fehler mach ich selber! Keiner lebt mein Leben für mich! [Final Hook] Zwischen damals und vielleicht, zwischen gestern und noch nicht, liegt genau dieser eine Tag und mehr verspricht er nicht.