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Kalter Draht

V3.5

(Verse 1) In einer Stadt aus Glas und Stahl, wo kein Herz mehr schlug, kein Echo verhall, saß ein Mann mit rauer Hand, seine Welt, sie war aus Fleisch und Sand. (Verse 2) Die Bildschirme flimmerten, Stimmen so glatt, sie sprachen in Codes, aus kaltem Draht. Doch er kannte noch Wärme, den Sturm, das Licht, sein Herz schlug weiter – doch die Welt tat’s nicht. (Chorus) Fleisch und Blut, Feuer und Stein, kein Algorithmus wird je so sein. Sie bauen Götter aus leeren Zeilen, doch ohne Seele wird nichts verweilen. (Verse 3) Er spielte Lieder auf rostigem Stahl, die alten Geschichten, von Leid und Qual. Die Stadt hörte nicht, doch ein Schatten sah, ein Kind in der Menge – und es verstand. (Verse 4) Die Server summten, Gesichter aus Glas, seelenlos sprachen sie: "Du bist nicht mehr das." Doch er lachte nur, mit Narben und Mut, „Ich bleibe Mensch – aus Fleisch und Blut!“ (Chorus) Fleisch und Blut, Feuer und Stein, kein Algorithmus wird je so sein. Sie bauen Götter aus leeren Zeilen, doch ohne Seele wird nichts verweilen. (Bridge) Die Stadt wollte schweigen, ihn löschen, ihn brechen, doch Menschen aus Fleisch kann man nicht einfach ersetzen. Denn Wärme bleibt, wenn Kälte vergeht, und Leben beginnt, wo die Maschine steht. (Outro) So sing das Lied, bevor es vergeht, bevor der letzte Funke verweht. Denn wo ein Herz noch wirklich schlägt, wird kein kalter Gott je bestehen.