
(Intro – G'sprochen & Intim) „Heast... schau mi ned mit de Krokodilsaugen an. I hob den Jahrestag versaut, mei G'wand is a Schaß. Ohne di schmeckt mei Kaffee nach nix. Zähl bis drei... und hör zua.“ (Strophe 1 – Der Kontrast) Du sitzt im Seidenfetzn am Küchentisch, Kerzen an, Bio-Salat frisch. Dein „Wir-müssen-reden“-Blick trifft mi ins G'sicht, im Fernseher hängt a Löffel in da Marmelad'. Mei Kopf wird zum Aschenbecher, i spür das Gfrett, du fragst eiskalt: „Fällt dir gar nix auf im Bett?!“ I schau di an, schwitz Blut und tipp aufs G'wicht – Bamm! Es war die neue Brille, und i seh's no immer ned richtig! (Pre-Chorus) I weiß, des is a Wirbel, a Lärm, a richtiger Wind, doch ohne di wär's viel zu fad, weil sonst ka Spaß mehr drin ist. (Refrain – Das Stadion singt mit!) Du und i, a Schmäh für drei, zu laut, zu wild, aber genau mei Style. Du und i, samma nie normal, doch ohne dein G'sicht fehlt da Rest vom Saal. (Strophe 2 – Der Endgegner: Shopping) Beim Ikea samma fast bei der Schlägerei, du brauchst Duftkerzen und Kissen in „Salbei“. I krieg beim Teelichter-Slalom scho die Panikattackn, will nur die billigen Hot-Dogs am Ausgang packn! Dahoam fliegen meine dreckigen Socken in den Flur, du kriegst an Schreikrampf und fragst mi nach Kultur. Eiszeit in da Hittn, und wir zünd'n si wieder an – ohne den Wahnsinn wär des Leben viel zu zahm. (Pre-Chorus) I weiß, des is a Wirbel, a Lärm, a richtiger Wind, doch ohne di wär's viel zu fad, weil sonst ka Spaß mehr drin ist. (Refrain – Volle Power) Du und i, a Schmäh für drei, zu laut, zu wild, aber genau mei Style. Du und i, samma nie normal, doch ohne dein G'sicht fehlt da Rest vom Saal. (Bridge – Der Magic Moment) (Alles fällt zurück. Nur a leiser Atem, des Klavier ganz nah.) Sechs Uhr früh. Die Küche still. Dein Ärmel streift mei G'sicht. Deine Hand bleibt bei meiner. I schau in deine Augn, und auf amoi wird's leicht. All der Lärm von gestern liegt do, aber heut bringt uns nix mehr aus am Tritt. I sag nix G'scheits, weil ma für des ka große Rede braucht. Nur dass i bleib. Und dass du’s eh scho lang weißt. (Chorus – Das große Finale) (Alle Instrumente kommen mit voller Wucht wieder rein. Ein Chor singt hinten mit!) Du und i, a Schmäh für drei, zu laut, zu wild, aber genau mei Style. Du und i, samma nie normal, doch ohne dein G'sicht fehlt da Rest vom Saal. (Outro – Der Schmäh zum Schluss) Wir san z'samm wie a Semmel und die Wurst vom Standl – kurz schief, dann passt's wieder, ganz ohne großen Plan. Du und i. Ein Leben lang. (Fettes E-Gitarren-Solo, das Schlagzeug drischt aus, alles verhallt. Ein letztes, tiefes Seufzen ins Mikrofon:) „Geh, kumm her. I bin do.“

