Im tiefsten Wald, am alten Brunnen, beginnt ein Schwur, der Herzen bindet. Ein Frosch, ein König, ein Eisenherz. Und niemand weiß, wohin das führt… Sie sitzt allein, Goldkugel in der Hand, am Rand des Brunnens, altes Märchenland. Ein falscher Schritt – und *platsch* – sie fällt hinein, im dunklen Wasser hört man ihn schreien: „Prinzessin, hör mich, ich kann dir helfen, doch alles hat einen Preis—den musst du selbst bestimmen!“ Sie sieht den Frosch, wie er aus Schatten steigt, und widerwillig ihren Schwur verneigt. „Bring mir dein Wort, bring mir dein Licht, vergiss es nicht, vergiss es nicht! Ich hol’ dir zurück, was unten ruht, doch dein *Versprechen* ist mein Blut!“ **Ich brech' die Ketten, eisenhart, der Schwur hat Feuer neu entfacht! Vom Frosch zum König – neu geboren, im Schlag des Herzens ungeschoren! Eisernes Herz, ich trag’ dich heim, durch Sturm und Schatten, nicht allein!** Die Welt soll sehen, wie Liebe siegt— **wenn der eiserne Schwur sich wiegt!** Er klopft ans Tor, sie will ihn nicht rein, „Ein Frosch bleibt ein Frosch!“ – so sollte es sein. Doch Worte brechen, was die Zunge verspricht, und Pflicht ist Pflicht—ob man’s will oder nicht. Am Tisch sitzt er, frisst von ihrem Teller, am Bett liegt er, Herz pocht schneller. Sie wirft ihn gegen die Wand—ein wilder Schrei, und plötzlich bricht der Zauber frei! „Siehst du mich jetzt? Siehst du mein Licht? Vergiss es nicht, vergiss es nicht! Der Schlag der Wand, er löst mein Leid— zerbricht den Fluch, die alte Zeit!“ **Ich brech' die Ketten, eisenhart, der Schwur hat Feuer neu entfacht! Vom Frosch zum König – neu geboren, im Schlag des Herzens ungeschoren! Eisernes Herz, ich trag’ dich heim, durch Sturm und Schatten, nicht allein!** Die Welt soll sehen, wie Liebe siegt— **wenn der eiserne Schwur sich wiegt!** Heinrich steht da, sein Herz aus Eisen, in drei Ketten, die Schmerz beweisen. Jede bricht, als er den König sieht— weil Treue tiefer als Zauber zieht. *Klack—die erste Kette fällt.* *Klack—die zweite bricht die Welt.* *Klack—die dritte löst sein Leid.* Und endlich sind sie frei von Zeit. **Wir brechen Ketten, eisenhart, der Schwur hat Feuer neu entfacht! Vom Frosch zum König – neu geboren, im Schlag des Herzens ungeschoren! Eisernes Herz, wir gehen heim, durch Sturm und Schatten—nicht allein!** Die Welt soll sehen, wie Liebe siegt— **wenn der eiserne Schwur sich wiegt!**