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Das rote Band

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V6

[Verse 1] Am Rand vom kleinen Dorf sitzt Flocke ganz allein, mit einem Ohr im Regen und dem Blick zum Gartentor. Ein rotes Band am Hals, die Pfoten kalt und klein, und jedes fremde Lachen klingt wie jemand, der verlor. [Chorus] Suchst du einen Freund, dann lauf nicht fort, bleib noch einen Augenblick an diesem Ort. Ich teile meinen Mantel, meinen Weg mit dir, du musst nicht mehr allein sein — komm zu mir. [Verse 2] Der Bäcker stellt ein Schälchen vor die Ladentür, die alte Frau vom Hügel sagt: „Du darfst bei mir sein.“ Doch Flocke wartet weiter, schaut zur Straße hin, bis Kinderstimmen rufen: „Komm, wir lassen dich herein.“ [Chorus] Suchst du einen Freund, dann lauf nicht fort, bleib noch einen Augenblick an diesem Ort. Ich teile meinen Mantel, meinen Weg mit dir, du musst nicht mehr allein sein — komm zu mir. [Outro] Nun schläft er warm am Ofen, das rote Band liegt dort, und morgen geht ihr beide Hand in Pfote fort.