
[Intro – nur E-Piano/Rhodes, leises Pad, Atemgeräusch – geflüstert, Sie] Manchmal weiß ich nicht, was in dir passiert. Ich sehe nur, dass du still wirst. Und ich frage mich, ob du gerade weggehst— oder nur tiefer in dich hinein. [Kurze Pause – erster tiefer Synth-Bass setzt ein] [Strophe 1 – Sie] Ich warte auf ein Zeichen, während die Nacht vergeht. Nicht weil ich dich kontrollieren will, ich will nur wissen, wo du stehst. Du brauchst vielleicht mehr Zeit als ich, um Worte zu finden. Ich brauche manchmal nur ein kleines: „Ich bin noch hier.“ [Er – tief, ruhig, fast gesprochen] Ich bin noch hier. Nur nicht immer dort, wo du mich suchst. In mir bewegt sich so viel, doch nicht alles findet sofort den Weg nach draußen. [Pre-Chorus – E-Piano + Pad, Beat noch reduziert] [Sie] Und vielleicht muss ich nicht alles wissen. [Er] Und vielleicht muss ich nicht alles erklären. [Beide] Vielleicht können wir lernen, uns nicht zu verlieren, nur weil wir unterschiedlich fühlen und reden. [Refrain – Beat setzt vollständig ein; Synth-Bass, Kick, dezente Percussion, Pluck-Synth] [Beide] Komm näher. Geh langsam. Bleib ehrlich. Bleib bei mir. Komm näher. Geh langsam. Lass mich atmen. Lass mich spüren, dass du hier bist. Du musst nicht alles sagen. Ich muss nicht alles verstehen. Nur verschwinde nicht zwischen den Worten, die wir noch nicht finden. [Instrumental – E-Piano + Pluck-Synth + Bass; verhallte E-Gitarren-Töne] [Strophe 2 – Er] Manchmal brauche ich Freiheit, um dir wieder näher zu sein. Wenn ich mich zurückziehe, heißt das nicht, dass ich dich nicht will. Ich brauche einen Moment, in dem ich wieder hören kann, was eigentlich in mir lebt, bevor ich es mit dir teilen kann. [Sie] Und wenn du Raum brauchst, werde ich ihn dir geben. Aber lass mich nicht mit meinen Gedanken allein. Denn Stille kann vieles bedeuten, wenn man nicht weiß, was sie sagen soll. [Er] Dann sag ich dir: Ich brauche gerade Zeit. [Sie] Und ich kann damit sein. [Pre-Chorus – beide, musikalisch wieder ansteigend] Nicht jede Pause ist Entfernung. Nicht jede Frage ist Druck. Manchmal ist Liebe einfach, einander den Raum zu geben, ohne die Verbindung zu verlieren. [Refrain – beide] Komm näher. Geh langsam. Bleib ehrlich. Bleib bei mir. Komm näher. Geh langsam. Lass mich atmen. Lass mich spüren, dass du hier bist. Du musst nicht alles sagen. Ich muss nicht alles verstehen. Nur verschwinde nicht zwischen den Worten, die wir noch nicht finden. [Bridge – Beat fast vollständig herausgenommen; nur tiefes Pad + E-Piano] [Sie – gesprochen] Ich will dich nicht festhalten. [Er – gesprochen] Ich will dich nicht wegstoßen. [Sie] Ich will nicht jedes Schweigen deuten. [Er] Ich will nicht vor jeder Nähe fliehen. [Beide] Dann treffen wir uns irgendwo dazwischen. Nicht ganz bei dir. Nicht ganz bei mir. Sondern hier. [Kurze Stille] [Sie – geflüstert] Hier. [Er – geflüstert] Bei dir. [Sie] Bei mir. [Beide] Bei uns. [Musik baut sich langsam wieder auf – Bass, Kick, Pads, E-Gitarre] [Final Chorus – größer; beide Stimmen, breite Pads, subtile Streicherflächen] Komm näher. Geh langsam. Bleib ehrlich. Bleib bei mir. Komm näher. Geh langsam. Wenn du Raum brauchst, sag es mir. Wenn ich dich brauche, komm ein Stück zu mir. Wir müssen nicht gleich sein. Wir müssen nur ehrlich sein. Und wenn wir uns verlieren, finden wir uns wieder zwischen Nähe und Freiheit. [Outro – Beat wird langsam ausgeblendet; nur Rhodes + Pad] [Sie – geflüstert] Komm näher. [Er – geflüstert] Geh langsam. [Sie] Bleib ehrlich. [Er] Bleib bei mir. [Beide – sehr leise] Bleib bei uns.

