Einmal noch in deinen Armen liegen, deinen Herzschlag spüren, in deine Augen sehen, deine Stimme hören, dein Lächeln sehen, und endlich zu verstehen: Ja es ist wahr, wirklich wahr, dass ich dein Wunschkind war. Einmal noch in deinen Armen liegen, deine Hand auf meiner Schulter spüren, gemeinsam mit dir laut zu lachen, weil es überhaupt nichts geben kann, das du nicht siehst, das tief in mir verborgen liegt, du gräbst es aus, schüttest es nicht zu, du nimmst es mir, gibst mir die Ruh‘. Einmal noch in deinen Armen liegen, langsam wieder tief zu spüren, dass es IST wahr, ja WIRKLICH wahr, dass ich dein Wunschkind war. Gewollt, geliebt, zutiefst erwünscht, erwählt, erkauft und reich beschenkt, du bist es, der mein Leben kennt. Und ohne dich wollt ich bestehn, und ärmlich meine Wege gehen? Ganz gleich, ob heute oder morgen, du hast mich niemals angelogen. Du wolltest nicht nur mit mir gehen, du wolltest nicht nur mich verstehn, du hast mich zu dir hingezogen, gerufen, gedrängt, geflüstert, gelockt, mir nie etwas vorgemacht. Noch einmal in deinen Armen liegen, nie wieder diesem Kampf erliegen, sich weg von dir bewegen und plötzlich ganz allein zu stehen. Einmal noch in meinen Arm DICH nehmen, Deinen Herzschlag spüren, Deine Tränen küssen, niemals willst du das missen. Tief in mir ist dieser Schrei, oh Herr, der Kampf, er ist vorbei, vorbei, vorbei. [Text: Beate Schlittenhardt]