
[Intro] [clean electric guitar arpeggio, subtle synth pad] [Verse 1] [melodic rap vocals] Tag für Tag ertrinke ich Schweigend in Gedanken Träume schwer wie Blei, fang' immer wieder an zu schwanken Unendlich viele Narben, von niemandem gesehen So viele Schatten, kann mich kaum noch selbst verstehen Fluchten in die Nacht, such' die Rettung im Alleinsein Stiller Schrei so laut, keiner kann bei mir daheim sein Zwischen Hoffnung und in Flammen stehen Kann ich mich irgendwann selbst wieder auferstehen? Zu viel erlebt für ein einziges Leben Jede Narbe trägt den Schmerz, konnt' noch nie vergeben Irgendwie fand ich immer Wege zu entkommen Doch seit vier Jahren reißt alles, alle Rettungsleitern verronnen Im längst verbrannten Asche auf dem Herz Nur die Leere bleibt ein endlos weiter Schmerz Such' nach Sinn, nach Licht in diesem Nebel Schwanke zwischen Größenwahn und sich selbst zu hebeln Gedanken wie Lawinen rollen Tag und Nacht Kein Ausweg mehr, keiner der erwacht [Chorus] [distorted electric guitars enter, driving drums] [strained singing vocals] Tag für Tag ertrinke ich (eh) Schweigend in Gedanken Träume schwer wie Blei, fang' immer wieder an zu schwanken Unendlich viele Narben, von niemandem gesehen So viele Schatten, kann mich kaum noch selbst verstehen Fluchten in die Nacht, such' die Rettung im Alleinsein Stiller Schrei so laut, keiner kann bei mir daheim sein Zwischen Hoffnung und in Flammen stehen Kann ich mich irgendwann selbst wieder auferstehen? [Verse 2] [guitars drop to clean arpeggios, drums continue] Allein mit mir schon zu oft so sehr gewankt Hab' in mein' Köpfen jedes Ende durchgedankt Die Versuchung süß wie Honig auf der Haut Doch weiß, dass jeder Schnitt das Licht erneut verbaut Alles dreht sich immer schneller, nirgendwo ein Halt Will raus aus dem Tunnel, doch die Dunkelheit bleibt kalt Jahr für Jahr und jetzt der Zusammenbruch Steh' im Nebel, keine Ahnung wo ich such' Zu oft geflohen, jetzt gefangen am Boden Blicke in den Spiegel, seh' nur die Versionen Doch irgendwo tief drinnen glimmt ein wenig Mut Flackert wie ein Licht, auch wenn alles außen ruht Vielleicht kommt ein Morgen heller als gedacht Vielleicht hab' ich die Kraft, dass die Hoffnung wieder lacht [Chorus] [full distorted instrumentation] Tag für Tag ertrinke ich Schweigend in Gedanken Träume schwer wie Blei, fang' immer wieder an zu schwanken Unendlich viele Narben, von niemandem gesehen So viele Schatten, kann mich kaum noch selbst verstehen Fluchten in die Nacht, such' die Rettung im Alleinsein Stiller Schrei so laut, keiner kann bei mir daheim sein Zwischen Hoffnung und in Flammen stehen Kann ich mich irgendwann selbst wieder auferstehen? [Outro] [drums drop out, clean guitar arpeggio] Vielleicht bringt mich morgen weiter als heute Nacht Vielleicht ist es Hoffnung, die in mir erwacht Tag für Tag ertrinke ich Doch vielleicht führt der letzte Funken Licht mich heimlich zurück ins Gleis

