
[Intro — Melancholic Guitar] Goldene Fenster in der Nacht, eine Stadt, die niemals schläft. An den Ufern ihrer Flüsse wird die Welt für Geld verkauft. [Verse 1] Sie saß in Purpur und in Seide, hielt den Kelch aus purem Gold. Könige kamen an die Tische, alle taten, was sie wollt'. Ihre Türme standen höher als der Zweifel dieser Welt. Jeder fragte nur nach Preisen, keiner fragte, was noch zählt. [Chorus] Babylon fällt, Babylon fällt, und der Wind trägt ihren Namen. Alles Gold der großen Welt kann die Zeit nicht länger tragen. Babylon fällt, Babylon fällt, alle Lichter gehen aus. Und am Ende ihrer Straßen bleibt ein leeres, stilles Haus. [Verse 2] Man verkaufte Perlen, Seide, Wein und Silber, Holz und Stein. Und man handelte mit Menschen, als wär ihr Leben auch nur Ware. Die Händler zählten ihre Schätze, während draußen jemand fror. Und die Musik aus tausend Sälen drang nicht bis zu seinen Ohren. [Chorus] Babylon fällt, Babylon fällt, und der Wind trägt ihren Namen. Alles Gold der großen Welt kann die Zeit nicht länger tragen. [Bridge — Slower] In nur einer einzigen Stunde war die ganze Pracht dahin. Alle Schiffe standen draußen, niemand wusste, wohin. Könige sahen ihren Rauch, Händler weinten um ihr Geld. Und die Erde nahm die Trümmer, wie sie alles zu sich nimmt. [Verse 3] Keine Harfe in den Gassen, keine Hochzeit, kein Gesang. Keine Mühle wird sich drehen, und kein Licht brennt nächtelang. Ein Engel hob den schweren Stein, warf ihn tief ins dunkle Meer. So verschwand die große Stadt, und man fand sie niemals mehr. [Final Chorus — Quiet] Babylon fällt, Babylon fällt, nichts kann ihren Glanz bewahren. Wo die goldnen Türme standen, weht der Staub von tausend Jahren. [Outro — Cello] Goldene Fenster. Leere Straßen. Und der Morgen ohne Namen.

