
In deines Auges reinem Blau Liegt wehmutsvoll die Klage, dass ich den Himmel, den ich schau mir nie zu fordern wage. Es dringt dein leise flehend Wort mir in des Herzens Tiefen Und weckt die Geister, welche dort In süßer Ruhe schliefen. In deines Auges reinem Blau Liegt wehmutsvoll die Klage Und fragt mich unter Tränentau, warum ich ängstlich zage. Es weht wie würzger Sumatra dein Hauch mir um die Wangen Und zärtlich schleicht dein Arm sich nah, Mich liebend zu umfangen. O, zürne nicht, du holdes Kind, dass ich bisher geschwiegen. die Tränen, die geflossen sind, Sie werden wohl noch siegen. In deines Auges reinem Blau Las mancher schon die Klage; Drum sei mein Engel, meine Frau, doch – nur für vierzehn Tage!

