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Asphalt Poesie by Ronny Urban (Remix) (Remix)

Part 1 Der Regen wäscht den Staub von der Motorhaube, Doch kein Wasser dieser Welt reinigt meinen blinden Glaube. Wir schreiben Träume auf die Rückseite von Pfandbelegen, Und suchen Sterne in den tiefsten Schatten dieser Wege. Die Luft riecht nach Teer und nach billigem Tabak, Wo du erst zählst, wenn du dir dein’ Anteil abknackst. Doch unter der Schale, da schlägt noch ein Herz, Wir schmieden aus Eisen den lyrischen Schmerz. ​Der Beton ist geduldig, er hört uns nie zu, Wir suchen im Lärm nach der heiligen Ruh’. Zwischen Kopfsteinpflaster und der Angst vor dem Fall, Ist jedes Wort hier ein Echo, ein einsamer Knall. Wir sind Blumen, die durch den Asphalt nach oben brechen, Weil wir uns weigern, die Sprache der Ohnmacht zu sprechen. Die Narben sind Landkarten, die Seele ist weit, Ein König im Viertel – doch ein Sklave der Zeit. ​Refrain (2x) Das ist der Herzschlag der Stadt, das Echo der Nacht, Wir haben das Feuer aus der Asche entfacht. Nicht nur ein Rhythmus, es ist Blut in der Spur, Asphalt-Poesie – die pure Natur. Zwischen Bordstein und Blüte, im Schatten der Blöcke, Verwandeln wir Schläge in lyrische Glocken. ​Part 2 Der Mond ist eine abgenutzte Münze am Firmament, Ein silberner Groschen, den uns der Himmel nur brennt. Wir falten aus Mahnungen kleine Papierflieger, Schicken sie auf die Reise, doch die Schwerkraft bleibt Sieger. Die Stille hier draußen ist ein bleierner Mantel, In den Schatten der Blöcke wird die Seele zum Handel. Jedes Graffito ist ein stummes Gebet an die Wand, Ein bunter Schrei in einem farblosen Land. ​Die Ampeln pulsieren wie ein künstliches Herz, Rot für die Wut und Grün für den Schmerz. Wir kauen auf Eisen und spucken den Rost, Suchend nach Wärme in der ewigen Frost. Die Pfützen spiegeln nicht uns, sondern das, was wir jagen, Verlorene Echos aus längst vergangenen Tagen. Vom Asphalt geboren, in den Sternen zu Haus, Wir ziehen die Dornen aus dem Schicksal heraus. ​Refrain (2x) Das ist der Herzschlag der Stadt, das Echo der Nacht, Wir haben das Feuer aus der Asche entfacht. Nicht nur ein Rhythmus, es ist Blut in der Spur, Asphalt-Poesie – die pure Natur. Zwischen Bordstein und Blüte, im Schatten der Blöcke, Verwandeln wir Schläge in lyrische Glocken. ​Outro (Der Beat wird leiser, nur noch das Piano und das Regen-Rauschen sind zu hören) Es ist alles nur Beton... bis du anfängst zu schreiben. Vom Bordstein... zu den Sternen. Aber vergiss nie, woher der Wind weht. (Fade out)