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Bis der Tod uns scheidet

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V5

▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Intro] Zwei Fremde laufen sich über den Weg, dessen Schicksaale nicht unterschiedlicher seien könnten... und doch so eng mit einander verwoben... sie sind sich gegenseitig so nah und doch so fern... aber am besten lasse ich sie euch selbst ihre Geschichte erklären... [Verse 1] hängst du an deinem Leben? nein. ich auch nicht. gleich und gleich gesellt sich. sehnst du dich nach dem Tod? ja... und du? nein [Verse 2] ich hänge an meinem Leben, allerdings werde ich stets vom Tod verfolgt, ich bin wie verflucht, das Schicksal verlangt nach meinem Abtreten... wenn das so ist, bilden wir zwei das perfekte Team, ich sehne mich nach dem Tod und du versuchst, ihm aus dem Weg zu gehen, lass uns ein Herz und eine Seele sein, werde mein Grund zu leben und ich werd dein. ich werde dich vor deinem Fluch beschützen und mein Ende mit dieser Heldentat brüsten, ich werde mich wie ein menschgewordenes Schild schützend vor dich werfen und den Tod auf mich nehmen. Auf diese Art und Weise bekommen wir beide, wonach wir uns sehnen: ich finde den Tod und du das Leben. [Verse 3] aber ohne dich hat mein Überleben doch überhaupt keinen Sinn, wenn du gehst, möchte auch ich den Tod akzeptieren. dadurch hätte mein Opfer aber doch keinen Sinn, das ist egoistisch von dir. das sagst ausgerechnet du, der sich selber opfern will? du stellst mein Wohl über deines und erfüllst kurzzeitig unser beider Ziel, doch lässt mich in die Einsamkeit fallen. langzeitig stürzt du mich damit ins Verderben, du begehst die größte Sünde von allen... du lässt mich zurück, alleine und ungeschützt, stürzt mich in tiefe Trauer und entnimmst auch mir den Willen zu leben. du machst mich zu dem, was du selber bist, wälzt dein Leid einfach auf mich ab und machst mich zu dem, was du an dir selbst am meisten hasst. [Bridge] da hast du wohl recht, da ist etwas dran, aber was soll ich deiner Meinung nach tun? wo hört er auf und wo fängt Egoismus an? beschütze mich, ohne dich aufzugeben. sag, wie soll das gehen? [Hook] ganz einfach: ich werde zu dem Sinn deines Lebens. Bevor ich nicht verende, darfst du nicht gehen. du sagtest mir einst, du unterwirfst dich niemandem und lässt dich nicht herumkommandieren. dann verleihe deinen Worten Gewicht, beschütz mich vor dem Fluch meines Lebens, aber kämpfe gleichzeitig darum, weiter zu leben, denn ein Schild, das nach einer Verwendung zerbricht, kann mir keinen verlässlichen Schutz mehr geben... dadurch verenden wir beide und verlieren jeweils unseren einzigen Sinn zu leben... [Final] na fein... dann soll es so sein. Von nun an ist mein Leben und alles, was ich bin, ausnahmslos dein. ich werde dich schützen, doch anstatt den Tod zu akzeptieren, werde ich deinen und auch meinen Schmerz ohne zu zögern auf mich nehmen. ich lass dich nicht allein, mein Wesen ist dein. von nun an bist nur du mein Grund zu leben. ich werde nicht mehr der sein, der seinem Verlangen klein beigibt, bis dass der Tod uns scheidet...