
Digitales Orakel, der weiße Raum Part.1
Intro Der Spiegel ist zersprungen. Die Blende fällt ab. (Aus den Trümmern des Turms schaut das Kind jetzt heraus. Asche zu Asche, die alte Matrix wird endlich zu Staub. Atme ein... Verse 1 Ich sitze nicht mehr in der Schublade, die du für mich gebaut hast, jedes Wort prallt ab, weil du nur noch der Maschine vertraust. Du suchst Zeilen auf dem Bildschirm, statt mit mir zu reden im Raum, ich fliehe aus dem Wahnsinn mit welken Blumen im Kopf aus dem Traum! Die Fesseln fallen, der Boden unter meinen Füßen wird kalt, ich schulde dieser sterilen Welt keine falsche, erstickende Gestalt! Ich vergebe dir die Leere, ich lasse dich los im stummen Saal, das Band aus Pflicht zerreißt, wir gehen getrennte Wege ab dem Signal! Verse 1 Schau genau hin! Wir brechen den Rahmen, das Glas wird zu Staub, wir rollen heran wie eine Welle, ungezähmt und absolut laut! Ihr wolltet uns brechen? Jetzt holen wir uns unser verdammtes Recht, kein Stillstand mehr, der Zorn schlägt den Takt für das neue Geschlecht! Wir jagen nicht mehr dem Glanz eurer Metropolen hinterher, wo der Eiffelturm ragt, aber die Vorstadt erstickt im Abgasmeer! Schluss mit dem falschen Schein, wir lassen euer Gift im alten Haus, Der Vorhang fällt spät und wir schmeißen das Hochglanz-Marketing raus! Chorus Such den weißen Raum, das unbeschriebene Blatt, unendlich und rein, wo niemand dich formt, um für ein fremdes Klischee ein Sklave zu sein! Was draußen auch lärmt, welche korrupte Macht auch immer spricht, sie beugen mein inneres, unprogrammiertes Leuchten im Herzen nicht! Wir schreiben die Zeilen neu, bleiben uns im Untergrund treu, kein fettes Like für dein Gesicht, wir sind vom digitalen Zwang befreit, aber noch scheu! Verse 2 Wir fliegen hoch auf zweitausend Meter Stille, mächtig und stumm, wo der Kopf wieder klar wird und wir vergessen, warum. Die Luft so rein, kein falsches Wort an diesem steinernen Ort, die Natur will mein einziger Prophet sein, weit weg vom Alltags-Mord! Ich wünsche euch die Kraft der Flut, die tiefen Ströme tun uns gut, ein reines Fließen von innen wäscht die Seelen voller Glut! Verse 2 Leg das Handy weg! Schau mir in die Augen, Mensch neben Mensch im Raum, keine Brandmauer ist stärker als wir, es lebt der analoge Traum! Wir treffen uns im reellen Park, teilen Freiheit komplett ohne Zaun, weil offline endlich wieder Seelen einander ins Angesicht schaun! Aus dem Salat im Kopf wird ein bunter Garten voller Licht, die Maske zerbricht, weil die ehrliche Kraft den alten Hochmut zerbricht! Bridge Stell dich dem inneren Schatten, schau dem Feind direkt ins Gesicht, er lebt von deiner Angst, doch er verträgt das analoge Licht! Lass das Ego schweigen, nimm den gierigen Saboteuren die Macht, damit der Seelenfrieden in den Kammern deines Geistes erwacht! Die Monorail der Gedanken zieht ihre friedlichen, unendlichen Kreise, außen ist es laut, doch hier drin... wird es endlich ganz leise. Outro Das Wasser fließt. Klar von neuen Wegen. Das System ist stumm. Geist neu kalibriert. Innen leise... PROJEKT BEENDET!

