
Nie mehr ohne Tracht Die Idee mit dem Bierzelt „For Bavarian only“ is durch, do wern`s nächstes Jahr schaun. Zuerst moi wern ma des Zelt im weltbekannten Tauberfeld, der pulsierenden Gemeinde Bayerns, ausprobiern. Sie kennen`s doch durch TV-Tauberfeld. Wer jetzt scho länger nicht mehr im Bayerischen Fernsehn war, der werd halt nichts neues mehr aus der Heimatgemeinde des Moderators G. G. gehört haben. Oiso wir testen des „For Bavarian only“ und der Clou werd sei, und do ham mia scho die Rechte an den Münchner Ratskeller verkauft, mia ham Trachtbelegung. Des hoaßt, wer ein Platzal belegen möchte, der muass als Mann a Lederhosn trong und als Frau a Dirndl, aber koan Landhausverschnitt. Jetzt song Sie vielleicht, wer hod scho immer a Lederhosn oder a Dirndl oh? Ois koa Problem, mia ham only an ois gedacht, ma ko sich bei uns ois ausleihen. Selbst bei Schuhen können wir bei den Herren nur Haferlschuhe akzeptieren. Der weltbekannte Haferlschuhhersteller aus Kirchanschöring hat uns hundertfuchtzig Paar Schuhe auf Leihbasis zur Verfügung gestellt. Ja wos glam Sie, wos des für eine Stimmung erzeugt. Am Eingang verlang ma an Ausweis. Warum ham Sie die Ausweispflicht ned verstanden. „For Bavarian only.“ Unser Türsteher macht grad einen Kurs wia weit Bayern reicht, der kennt Bayern scho an der Postleitzahl in- und auswendig. Und nur bayerisches Essen, mia ham ab viertel nach sechse „Bavarian Candlelight dinnering.“ Des Konzept werd aufgehn, am Mittwoch und Samstag. Da Montag is no im Gespräch, ob ma do an Weltopentag machan, aber an der Kleiderordnung kemm ma trotzdem ned vorbei. Japaner wia Russen, Chinesen wia Tschechen, Lederhosenpflicht is Pflicht und diese Amis, ganz hot sand`s auf die Haferlschuah, de Bavarian Cowboyschuah. Des werd ein Erfolg, ein Exportschlager bis nach Plattling wia nach Husum, ah Verzeihung Hausham.

