
"Lächel weiter... ...keiner darf es sehen..." Jeden Morgen gleiche Show, gleiches Spiel, ich kenn' es so. Maske auf und Blick nach vorn, niemand sieht den stillen Zorn. Locker wirken, locker reden, bloß kein Stolpern, bloß nicht beben. Jedes Lachen sitzt perfekt, bis die Wahrheit drin verreckt. Alle glauben, ich bin frei, keiner ahnt, was in mir schreit. Ich spiel' den Helden, stark und groß, doch innerlich längst regungslos. Mit jedem Schlag... kommt ein neuer Riss. Mit jedem Fall... verlier' ich mehr von mir. Ich lächle für euch, doch ich sterbe in mir. Mein Lächeln gehört euch, meine Tränen nur mir. Mit jedem Schlag zerbricht ein Stück, kein Weg nach vorn, kein Blick zurück. Die Maske fällt ganz langsam ein... und zeigt den Schmerz, den ich stets vernein'. "Lächel weiter... ...keiner darf es sehen..." Scherben sammeln, weitergehen, bloß nicht stehen, bloß nicht flehen. Neue Hoffnung, neues Licht, doch das Dunkel wartet schlicht. Noch ein Riss und noch ein Tag, noch ein Schlag, den keiner mag. Immer weiter, niemals ruh'n, bis die Hände blutig tun. Sag: "Mir geht's gut", ganz automatisch, jede Lüge wirkt dramatisch. Denn die Maske hält nur fest, wenn du niemanden ranlässt. Wie viele Risse... trägt ein Herz? Wie viele Lügen... werden Schmerz? Wie lange hält... ein falscher Schein... bevor er endlich... ganz zerbricht? "Lächel weiter..." "…bitte..." Noch ein Riss! Noch ein Fall! Noch ein Lächeln! Nicht normal! Wie lange soll ich noch funktionieren? Wie lange soll ich mich verlieren? NEIN! Ich... kann... die Maske... nicht mehr tragen!! Ich lächle für euch, doch ich sterbe in mir. Mein Lächeln gehörte euch... meine Tränen blieben bei mir. Die Maske zerfällt, sie zerbricht im Licht, und was ihr jetzt seht, verbarg ich vor euch nicht. Kein falsches Lächeln, kein schöner Schein. Nur mein Gesicht... endlich allein.

