
Lyrics: 🖲💨 Neunzig irgendwas... - die Nächte waren lang. 🖲💨 Dosen im Rucksack, - Träume an der Wand. Wir hatten keine Bühne - doch jede gute Wand wurd' erkannt. Und wenn der Zug kam wussten wir - warum man das macht. Nachts am Bahnhof, kalter Wind im Gesicht, fünf Mann, zehn Dosen, mehr brauchten wir nicht. Jede Crew hatte Namen, jede Farbe ihren Klang, und wir kannten die Pieces, noch bevor der Tag begann. Treffpunkt irgendwo zwischen Gleis und Hinterhof, keiner fragte nach morgen, jeder fühlte sich groß. Andere Crews kamen dazu, kurzer Blick, kurzer Gruß, keine großen Worte — man wusste, was man tun muss. Funkgerät knistert, irgendwo bleibt einer wach, auf den Dächern hielt jemand Augen offen durch die Nacht. Dann ein Zeichen, plötzlich wird aus der dunklen Nacht, ein Blaulicht-Konzert, doch wir haben uns unsichtbar gemacht. Und irgendwo da draußen fährt die Streife vorbei, wir werden still für Minuten — dann ist die Gefahr vorbei. Doch was mir blieb, war niemals nur die Angst, es war dieses Gefühl, wenn du deinen Namen am Ende erkennst. Denn wir wollten nicht reich sein, wollten nur etwas Ruhm und Ehre Unsere Namen waren Ehrfurcht man fühlte sich, als ob man jemand wäre We were spraying our names, on a brand new looking Train, Letters looks like ice or flames, and we all were hunting fame. 🟣 We were young, we were wild, every wall became our style, No permission, no disguise, we put our names direct before your eyes. Tags auf Mauern, Pieces unter Brücken, Skizzen auf Papier, die wir nachts zusammendrücken. Jeder Strich musste sitzen, jeder Buchstabe perfekt, weil ein Writer seine Seele in die Farbe steckt. Die Stadt wurde Galerie, doch keiner nannte uns Künstler, für die einen waren wir Träumer, für die anderen nur Sprüher. Doch wir sahen jede Fläche mit ganz anderen Augen, wo andere nur graue Wände sahen, sahen wir Raum zum Gestalten. Dann plötzlich Blaulicht, Stimmen hinterm Zaun, einer ruft: „Bullen!“ und die Gespräche verstummen im Raum. Keiner wollte Held sein, keiner wollte Stress, nur dieses kurze Adrenalin — und danach wieder weg. Doch manchmal blieb die Angst noch Stunden in der Brust, während irgendwo die nächste Crew ihre Skizzen sucht. Wir waren keine Legenden, wir waren Helden dieser Zeit, mit Farbflecken an den Händen und unsere Dosen bereit. We were spraying our names, on a brand new looking Train, Letters looks like ice or flames, and we all were hunting fame. 🟣 We were young, we were wild, every wall became our style, No permission, no disguise, we put our names direct before your eyes. Und dann kam der Morgen, und die Nacht war längst vorbei. Ich stand einfach am Bahnhof, zwischen Menschen einerlei. Keiner wusste, was da gleich durch die Halle rollt, keiner wusste, dass mein Name auf einem Wagen leuchtet. Dann kommt der Zug um die Kurve, und plötzlich seh ich es klar: Mein Piece über einen ganzen Waggon — und ich wusste, ich war da. Dieser eine Augenblick, den vergisst du einfach nicht. Hundert Menschen schauen hin, doch sie kennen dein Gesicht nicht. Sie sehen nur die Buchstaben, doch für mich steckt alles drin: jede Nacht, jede Crew, jeder Streit und jeder Gewinn. Jahre später fahr ich wieder durch dieselbe Stadt, und an manchen Stellen weiß ich noch genau, was ich dort gemacht hab. Manches wurde übermalt, manches irgendwann entfernt, doch meine Stadt trägt noch Spuren von dem Jungen, der ich war. Vielleicht war es nur Farbe, vielleicht war es nur ein Name. Doch für uns war jede Linie ein Stück von unserem Leben. Wir hatten wenig, doch wir hatten unsere Crew. Und wenn die Welt uns nicht verstand, dann verstanden wir uns gut. Manche Leute erinnern sich an Zahlen. Wir erinnern uns an Züge. An Farben. An Namen. An Nächte, [========================= ♫🎵♪🎶ılılıll |̲̅̅●̲̅̅|̲̅̅=̲̅̅|̲̅̅●̲̅̅| llılılı ♫🎶♪🎵 Wir haben eine deutschsprachige Community aufgebaut: Wir sind die 🔊StorytellerZ und Du findest uns im Discord unter: 📞 https://discord.gg/storytellerz ▄ █ ▄ █ ▄ ▄ █ ▄ █ ▄ █ ♫͙◟̊₍ꃔ₎◞🎵♪🎶◟₍ꃔ₎◞̊♫͙ =========================]

