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Warum ich

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Intro (gesprochen) Ein Song über das Leben und den Tod. Über Freunde, die gegangen sind. Und mich … der noch hier ist. Strophe 1 (spoken) Freunde von mir sind aus dem Leben geschieden. Langsam. Nicht auf einmal — eher in Raten. Zu viele Nächte. Zu viel Alkohol. Zu wenig Rücksicht auf sich selbst. Ich habe daneben gestanden und zugesehen, wie Körper aufgeben können, wenn die Seele zu müde wird. Strophe 2 (spoken) Sie haben Raubbau betrieben. An Organen. An Gedanken. An Hoffnung. Manche haben darüber gelacht. Manche haben es versteckt. Heute sind ihre Plätze leer. Und niemand spricht mehr laut darüber, warum. Pre-Chorus (halb gesungen) Ich habe aufgepasst. Habe gesund gelebt. Dachte, ich hätte Zeit. Dachte, wenn man vorsichtig ist, passiert einem nichts. Chorus (melodisch, getragen) Und dann lag ich selbst dort — zwischen Leben und Tod. Metall, Glas, Sirenen, ein einziger Moment. Ich habe mit dem Tod gerungen, Atemzug für Atemzug. Und als ich wieder aufgewacht bin, war da nur diese Frage: Warum ich? Strophe 3 (spoken) Krankenhausdecken. Maschinenrhythmen. Und Gesichter in meinem Kopf, die ich längst beerdigt hatte. Freunde, die mir entgegenkamen, als wollten sie sagen: „Komm mit.“ Aber ich bin nicht gegangen. Bridge (leise gesungen → steigend) Ich bin geblieben. Gegen jede Erwartung. Mit Narben auf der Haut und Schuld in der Brust. Final Chorus (voll melodisch, emotional) Warum ich — und warum nicht sie? Sie, die ihr Leben verbrannt haben. Ich, der festhalten wollte. Warum bekam ich noch einen Morgen, während ihre Nächte endeten? Ich lebe weiter — doch die Frage lebt mit mir. Outro (gesprochen, ruhig) Vielleicht lebe ich auch für sie. Aber verstehen werde ich es nie. Warum ich.