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zwischen den Zeilen

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[Instrumental Intro] [Verse 1] Ließ zwischen den Zeilen, nicht nur das, was dort so steht, ein leiser Schatten in den Sätzen, der mit dir zum Schafott geht. Sie locken dich mit leeren Worten, Zucker auf Papier, doch jeder Satz birgt eine Klinge, sie zeigt ihr wahres Gier-Revier. [Hard Break] [Refrain] Lese zwischen den Zeilen, hör, was ihr Schweigen sagt, wo jedes kleine Sternchen eine Falle in sich trägt. Achte auf falsche Verträge, auf Klauseln, die dich binden, denn oft sind es die Fußnoten, die für dich irgendwann verschwinden. [Drop] [Verse 2] Ein Häkchen hier, ein Kreuzchen dort, der Weg ist schnell gemacht, doch wer liest nachts die AGB, wenn keiner über dich wacht? Sie lächeln über jeden Punkt, der deinen Namen nennt, doch ihre Tinte ist vergiftet, wenn man sie beim Wort dann kennt. [Verse 3] Sie saugen dich aus wie Vampire, mit Zähnen aus Paragraf, ziehen Tropfen aus deiner Freiheit, bis nichts Lebendiges mehr traf. Mit jedem Biss in deine Rechte, mit jeder Frist, die dir entgleitet, wird aus dem warmen Puls des Lebens ein Konto, das nur Minus breitet. [Peak down] [Bridge] Wenn etwas viel zu einfach wirkt, beginnt das eigne Fragen, kein Gold der Welt ist jemals echt, wenn nur Betrüger es dir tragen. So halte deine Unterschrift wie einen letzten Schwur, vertrau nur dem, was klar ist, alles andere ist Schattenspur. [Verse 4] Lerne ihre Sprache, durchschaue ihre List, dreh ihren Spieß um, nicht deinen. Wissen ist Macht – doch nur mit bedacht, wenn du sie teilst und lehrst, wie andre sich befreien. [Outro] Zwischen den Zeilen, da wo die Tinte langsam friert, bleibt doch ein Raum für deine Stimme, die sich nicht verliert. Heb’ deinen Blick von ihren Seiten, verlass das enge Spiel, und schreib dir deine Wahrheit leise, bis der Zweifel schweigt im Ziel.