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Der Fluch der Asche (Die Nekromantin)

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[Intro] [Sound: Wind whistles over graves, distant wolves howl. A deep, vibrating organ begins.] [Spoken, whispering, deep] Vollmondnacht. Schwarzer Stein. Ein Schrei... Die Wächterin des Abgrunds ward geboren. [Verse 1] Der Friedhof war ihr Mantel, der Leichenstein ihr Thron, Im kalten Schein des Mondes, erblüht aus bösem Lohn. Die Mutter ging im Blute, die Erde schluckte sie, Ein alter Mann der Wärter, lehrte sie die Melodie. Sie war die Fremde, die Geächtete, von allen verlacht, Das "Grabeskind" am Zaun, verbrachte jede Nacht. Der Spott der Kinder zischte, ein Pfeil in ihrem Herz, Der Hass wuchs in der Stille, verborgener Schmerz. [Chorus 1] [Spell / ritual chant, deep choir arrangement] Mortem Clamo! Anima Voco! – Das ist das Gesetz! Asche wird zur Kälte, die Seele bricht jetzt! Umbra Venite! Die Erde öffnet sich, die Schatten komm’n, Für jene, die verhöhnten, ist die Zeit zerronn'n. [Verse 2] Der Wärter schwieg und wich, bis sein Leben verflog, Im letzten, heiseren Hauchen, die geheime Kunde log: "Unter der knorrigen Linde," ein Flüstern, das nicht schwand, "Ein Verlies hält die Bücher, die Macht ist in deiner Hand." Sie brach das Siegel, spürte den Moder, den dunklen Zug, Die uralten Folianten, jeder Atemzug Lug. Die Seiten brannten Wissen, von Seelen und Bann, Der Nekromanten-Meister, der Weg begann. [Chorus 2] [Spell / Ritual Chant, deeper and faster than Chorus 1] Mortem Clamo! Anima Voco! – Das ist das Gesetz! Asche wird zur Kälte, die Seele bricht jetzt! Umbra Venite! Die Erde öffnet sich, die Schatten komm’n, Für jene, die verhöhnten, ist die Zeit zerronn'n. [Verse 3] Das Kind ward zur Meisterin, die Magie war ihr Schild, Der Kummer ward zum Zorn, ihr Antlitz eisig, wild. Sie las die letzten Seiten, die Namen in den Stein, Ein Schwur auf Rache, die nun ihre Wahrheit soll sein. Sie kanalisierte Seelen, die Energie der Nacht, Zur ersten Nekromantin, die nun ihr Recht sich schafft. Die Namen ihrer Peiniger – sie kennt sie jeden Klang, Ihr düsterer Feldzug, er nimmt nun seinen Gang. [Chorus 3] [Incantation, highest intensity, with growls and choir screams] Exsurgite Ossibus! Aus Staub und Grab! Jetzt hört meinen Ruf! Venio Vobis! Kämpft für die Rache! Jetzt kommt die Süh! Corpora Iungite! Zieht eure Knochen zusammen! Steht auf, ihr Toten Heer! Für die ewige Herrschaft – es gibt kein Entrinnen mehr! [Verse 4] Die Scharen zogen los, ein unheimlicher Zug, Kein Klang, kein Atem, nur ihr dunkler Trug. Die Häuser der Verhöhner, der Spott, er ward bestraft, Ihre Rache war erfüllt, die Macht hat sie gerafft. Die Menschen sahen das Grauen, die Finsternis, die stieg, Doch die Herrin der Toten, sie hat schon längst gesiegt. Ihr Hass war gestillt, das Ziel war erreicht, Doch die Armee aus Knochen, sie marschiert, sie weicht nicht. [Outro / Questioner] [Music will be slow, dark, dominated by organ and a lonely cello.] Die Frage steht im Raum, nun, da die Rache ruht: Ist ihr das Echo der Schmerzen, der bittere Triumph, gut? [Spoken, slow, threatening, with a lot of reverb] Hält die Nekromantin nun inne, am Rand der Welt? Oder wird die Herrschaft der Menschheit ihr nächstes Zielfeld? [The sound of a chain being slowly pulled across cold stone echoes and fades away.]