Strophe 1 Er sitzt am Fenster, zählt die Schritte, die seine Zeit gelaufen ist. Da war ein Feuer, da war ein Lachen, da war ein Junge, der zu viel vermisst. Er hat geliebt, oft falsch, doch ehrlich, hat sich verloren, Stück für Stück. Und manchmal fragt er in die Stille: „War das genug für mein Glück?“ Refrain Zwischen all den Jahren, steht er still und hört sein Herz. Trägt die Narben wie Geschichten, nicht mehr Wut und nicht mehr Schmerz. Und er fragt sich, wenn er atmet, leise, ohne großen Klang: Hat das alles einen Sinn gehabt, oder trug es mich nur lang? Strophe 2 Da waren Nächte voller Zweifel, und Tage, die zu hell gebrannt. Da waren Menschen, die er hielt, und solche, die er nicht mehr fand. Er hat gekämpft, auch wenn er müde, und sich am Leben festgekrallt. Doch irgendwann wird selbst der Stärkste ein bisschen weich, ein bisschen alt. Refrain Zwischen all den Jahren, steht er still und hört sein Herz. Trägt die Narben wie Geschichten, nicht mehr Wut und nicht mehr Schmerz. Und er fragt sich, wenn er atmet, leise, ohne großen Klang: Hat das alles einen Sinn gehabt, oder trug es mich nur lang? Bridge Und in dem Blick, der in die Ferne geht, liegt eine Wahrheit, die kein anderer sieht: Vielleicht war Sinn nie irgendein Ziel, vielleicht war Sein schon genug für ein Lied. Refrain (ruhig) Zwischen all den Jahren, wird die Frage langsam leicht. Und der Frieden, den er suchte, kommt, auch wenn er’s kaum erreicht. Und er flüstert, fast versöhnt: „Ja, es war nicht immer klar — doch das Leben, das ich hatte, war auf seine Art wunderbar.“