
#The nameless Gothic Hero #The Tavern
© by Merlynn, all rights reserved [Note: lyrics entirely self-written. [Verse 1: rough, half-sung, half-spoken, active, from the hero’s perspective] Sie werfen mich rein, ich lande hart im Dreck, Staub in den Zähnen, das Alte Lager im Blick. Ein Gardist schubst mich, ich geb nicht nach, Zahle Schutzgeld, doch merk’s mir für später – ich zahl’s ihm heim, wenn ich’s schaff. Diego winkt mich ran, sagt: „Bleib wachsam, Freund.“ Ich schleich durch Schatten, brat’ Ratten am Feuer, sauf Fusel, weil Hunger nicht träumt. Ein Auftrag, ein Messer, ein Handel im Rauch, Ich halt mich am Leben – und keiner hier glaubt an Glück, nur an Tausch. [Chorus: melodic, strong, anthemic] Ich bin der Fremde, der keiner war, mit rostigem Schwert und zerrissenen Lumpen. Zwischen Gaunern, Söldnern, Sumpf und Gefahr – hier draußen bist du der Jäger ... oder sein Beuteklumpen. [Verse 2: rough, half-sung, half-spoken, active] Schleich mich in die Mine, Fackel flackert im Wind, Krabbelnde Schatten, Crawler, die schneller sind. Ich schlag sie zurück, hol das Sekret für die Magier, Spür das Zittern im Arm, doch ich geb nicht nach, werd’ nur härter, nur zäher. Im Sumpflager rauch ich mit Baal Tondral Gras, Hör dem Schläfer zu, doch ich weiß, das ist alles nur Hass. Ein Handel, ein Schwur, ein Dolch in der Nacht, Ich lern schnell: Wer hier schläft, wacht nie wieder auf. [Chorus: melodic, strong, anthemic] Ich bin der Fremde, der keiner war, mit rostigem Schwert und zerrissenen Lumpen. Zwischen Gaunern, Söldnern, Sumpf und Gefahr – hier draußen bist du der Jäger ... oder sein Beuteklumpen. [Verse 3: rough, half-sung, half-spoken, active] Hab Xardas gesucht, den Turm voller Staub, Er flüstert von Mächten, von Runen und Raub. Schickt mich los mit ’nem Schlüssel, sagt: „Hol, was du brauchst.“ In der Truhe die Erzrüstung – schwer wie mein Misstrauen, doch sie hält, was sie taugt. [Break: bagpipes and hurdy-gurdy instrumental, building atmosphere] [Campfire pause: female vocal, ballad style, as the Troll woman; In Extremo plays, bagpipes and hurdy-gurdy, medieval mood] Das Lager brennt im Feuerschein, Spielmänner zieh’n auf, der Wind trägt ihr Lied. Dudelsäcke kreischen, die Drehleier lacht, Funken sprühen, der Rhythmus packt jeden, der wacht. Eine Trollin tritt vor, singt mit klarer Stimme: „Herr Mannelig, Herr Mannelig, willst du mich nehmen zum Ehemann?“ Ich lehn an der Mauer, Fusel in der Hand, Für einen Moment tanzt das ganze verdammte Land. Die Sorgen verstummen, der Hass bleibt zurück, Nur für einen Song – ein Stück altes Glück. „Herr Mannelig, Herr Mannelig, willst du mich nehmen zum Ehemann?“ [Break: bagpipes and hurdy-gurdy lead into the finale] [Bridge: energetic, epic, building to the finale] Mit Gorn an der Seite stürm ich die Orkstadt, Blut auf den Steinen, das Schwert wird nicht satt. Wir kämpfen uns durch bis zum Tempel, Die Trommeln der Orks, das Feuer, das brennt. Ich stell mich dem Schläfer, die Welt hält den Atem an – Magie kracht, Steine stürzen, und ich schrei ihn nieder, bis die Barriere fällt und der Wahnsinn verschwindet. [Outro: rough, half-sung, half-spoken, reflective but defiant, campfire atmosphere, male vocal] Ich seh den Gardist, der mich einst schubste, jetzt steh’n wir hier, keiner von uns flüchtet. Fusel in der Hand, das Lager brennt leis’, wir stoßen an, feiern die Freiheit – auf unsere Art, ganz heiß. Becher klingen, ein raues Lachen, die Nacht ist jung, wir haben nichts zu machen. Kein Held, kein König, nur Staub und Stein, doch heute Nacht lass ich die Klingen sein. Wir trinken auf das Leben, auf das, was war, und draußen ruft schon wieder Gefahr. Doch für einen Moment, am Rand dieser Welt, bin ich frei – und keiner mehr Beuteklumpen, sondern wer mir gefällt. [End: fading campfire sounds, bagpipes and hurdy-gurdy softly in the background, quiet laughter, sense of peace and freedom]

