[Strophe 1] Vier Uhr nachts, die Straße leer, ein Taxi fährt ins Nichts hinaus. Ich zähl die Lichter am Kanal, und jedes zweite geht schon aus. Ich hab von Mars und Meer geträumt, von einem Land ganz weit von hier. Doch jede Karte, die ich falte, knickt am Ende hin zu dir. [Pre-Refrain] Wenn alles flackert wie ein alter Sender und keine Stimme mehr was zählt, dann schalt ich einfach alles lautlos und zähl mich in ’ne andre Welt. [Refrain] Drei, zwei, eins — ich heb ab, der halbe Himmel kippt mit mir. Ich flieg so weit ich fliegen kann und lande jedes Mal bei dir. Kein Mars, kein Mond, kein Niemandsland hat je so hell gebrannt wie du. Ich lass die ganze Welt am Boden — denn meine Schwerkraft bist nur du. [Strophe 2] Sie bauen Städte über Städte und nennen jede davon Heim. Ich hab nur diesen einen Namen, und der passt in kein Haus hinein. Kein Schiff, das alle Stürme hält, kein Meer, das keine Wellen kennt. Nur diesen einen Funkkontakt, der immer noch nach Hause brennt. [Pre-Refrain] Wenn alles rauscht und keiner zuhört, wenn selbst das Echo weiterzieht, dann dreh ich dieses Lied ganz leise und such nach dir im Funkverkehr. [Refrain] Drei, zwei, eins — ich heb ab, der halbe Himmel kippt mit mir. Ich flieg so weit ich fliegen kann und lande jedes Mal bei dir. Kein Mars, kein Mond, kein Niemandsland hat je so hell gebrannt wie du. Ich lass die ganze Welt am Boden — denn meine Schwerkraft bist nur du. [Bridge] Und wenn ich mich mal ganz verlier zwischen Sternen, Staub und Zeit, dann funk mir einfach deinen Namen, der Rest der Strecke ist nicht weit. [Refrain – final] Drei, zwei, eins — ich heb ab, der halbe Himmel kippt mit mir. Ich lass die ganze Welt am Boden — denn meine Schwerkraft bist nur du.


