[Vers] Ich hab das Datum nicht markiert, es kam von ganz allein. Die Zahl stand plötzlich vor der Tür, lud mich in meine Gedanken ein. Die Jahre - ich hab sie nicht gezählt, doch heute weiß ich ganz genau, wie viel davon noch fehlt. Dein Name auf dem Display ist nicht mehr, meine Liebe zu Dir, trag ich noch schwer. [Refrain] Es sind drei Sommer und ein halbes Jahr, Seit ich das letzte Mal in deine Augen sah. Ich tanz im Schatten hier im Flur, such nach deinen Schritten, doch da ist keine Spur. Mein Herz ist wie ein Altbau, in dem das Licht ausfällt. Du warst mein Anker in meiner kleinen Welt. Ich weine nicht mehr, wenn unser Lied erklingt, Weil meine Stimme jetzt ein Anderes singt. [Vers2] Manchmal frag ich mich, wo du jetzt bist. Ob du auch manchmal denkst, was verloren und man schnell vergisst. Ob du die Fehler von damals heute besser verstehst, Oder schon längst eigene Wege gehst. [Solo] [leise sprechen] Die Erinnerung wiegt Tonnen, sie ist so schwer. Freunde sagen: „Lass dir Zeit, das geht schon bald vorbei“, Doch der Verstand ist stumm, mein Körper ist wie Blei. [Bridge] Vielleicht ist „ Heilung“ nur ein Wort für „ dran gewöhnen“. Dass wir uns nie wieder versöhnen. Vielleicht ist Freiheit, das was ich am meisten fürcht‘, Weil jeder Weg, den ich jetzt geh, Nicht mehr zu Dir führt. [Outro] Die Kaffeetasse ist nun leer. Du sitzt am Tisch mit mir nicht mehr. Es ist okay, wie es jetzt ist. Das du nicht mehr bei mir bist. Ich lass jetzt los, der Schmerz wird mir zu groß. Er raubt mir das Licht, während alles in mir zerbricht. [solo] Ich zahle den Tribut, den das Leben verlangt, Wer weiß was kommt und ich nicht mehr mit dem Schicksal zank. [outro2] Ich lass jetzt los, der Schmerz wird mir zu groß Meine Seele brennt , Mein Kopf der rennt, Ich muss meinen Eigenen Weg jetzt gehen