
Der Kompass im Nebel (Datum: 06.09.2026) 1. Strophe Der Morgen kriecht die Scheiben hoch, ein schwerer, dichter, grauer Schleier. Ich frage mich, wohin ich floh, wer füttert hier das alte Feuer? Die Straßen leer, die Wege stumm, die Stadt atmet in stiller Schau. Ich dreh mich im Gedanken um und suche Farbe in dem Grau. Bridge Und die Zeit läuft weiter, fragt nicht ob man kann. Man hängt an der Leiter, kommt einfach nicht an. 2. Strophe Manchmal steht die Welt einfach still, weil man zu viel will auf einmal. Man läuft den eigenen Träumen nach durch das Labyrinth der Schicksalszahl. Der Druck im Kopf, die ständige Jagd, die leisen Zweifel in der Nacht, sie haben so oft an mir gezerrt, bis jede Zuversicht verblasst. Bridge Und die Zeit läuft weiter, fragt nicht ob man kann. Man hängt an der Leiter, kommt einfach nicht an. Refrain Der Kompass zeigt nicht nach vorn oder zurück, er zeigt nur nach innen, wo die Wahrheit wohnt. Jeder Schritt im Schatten ist ein Stück vom Weg, der sich am Ende lohnt. Der Nebel lichtet sich mit jedem Schritt, ich nehm die Angst als Begleiter mit. Sie zeigt mir nur, dass ich lebendig bin – der neue Morgen zieht mich hin. 3. Strophe Doch tief in mir brennt noch ein Docht, ein kleiner Funke, stark und klar. Er flüstert mir: Ich verliere mich nicht – ich atme ein und es wird wahr. Die Wolken brechen Stück für Stück, ein alter Schmerz lässt endlich los. Ich blicke vorwärts, nicht zurück, und mach die kleine Hoffnung groß. Pre-Chorus Spürst du wie der Wind sich dreht? Wie die alte Last vergeht? Hinterm Horizont wird's hell – hör auf dein Gefühl, so schnell. Chorus Der Kompass zeigt nicht nach vorn oder zurück, er zeigt nur nach innen, wo die Wahrheit wohnt. Jeder Schritt im Schatten ist ein Stück vom Weg, der sich am Ende lohnt. Der Nebel lichtet sich mit jedem Schritt, ich nehm die Angst als Begleiter mit. Sie zeigt mir nur, dass ich lebendig bin – der neue Morgen zieht mich hin

