
(Strophe 1) Im Wingershofer Tor, da klingt ein altes Lied, Landsknechte marschieren durch Amberg im glied. Wir tragen Harnisch, Federhut und Ehr’ so leicht, Auch wenn der Winterkönig vom weißen Felde schleicht. (Refrain) Oh Stadtwache Amberg, hör das Trommeln weit, Kanonenruf wie Donner, in alter Herrlichkeit. Wir tanzen mit dem Degen wie in alter Zeit, bewahren uns’re Stadt, sind Brücke und Geleit. (Strophe 2) Piken, Musketier, im Reih’n und Schritt vereint, die Spielleut’ spielen Lieder, das die Sonne scheint. Im Schein der Fackeln wachsen Bilder und Klang, diese schöne Melodie erzählt vom Lebensdrang. (Refrain) Oh Stadtwache Amberg, hör das Trommeln weit, Kanonenruf wie Donner, in alter Herrlichkeit. Wir tanzen mit dem Degen wie in alter Zeit, bewahren uns’re Stadt, sind Brücke und Geleit. (Strophe 3) Kommt her ins Wingershofer Tor, die Türen stehn euch auf, Geschichten, die wir pflegen, nehmen euch mit auf. Vom Takt der alten Tage bleibt ein leiser Hauch, die Stadtwache hält das Erbe — stolz und auch mit Brauch. (Refrain — leicht variiert) Oh Stadtwache Amberg, Trommeln hallen weit, Kanonenruf, Gesang in unsrer Einigkeit. Wir tanzen, und die Spielleut’ weben Zeit und Kleid, bewahren uns’re Stadt, sind Hüter und Geleit. (Outro — a cappella leise) Im Wingershofer Tor erklingt der Zeiten Chor, wir tragen Licht und Ahnenruf — die Stadtwache Amberg empor.

