
Strophe 1 Ich hielt die Wege für bekannt, die ich aus Furcht nie selbst beschritt. Und wo ich meine Ruhe fand, ging stets ein Teil von mir nicht mit. Refrain Ich war schon fort, bevor ich ging, noch ehe ich den Abschied sah. Ich suchte, was ich nie empfing, und blieb mir selber niemals nah. Strophe 2 Was ich zum Neubeginn erklärt, hat alte Fragen nur vertagt. Ich habe manches neu begehrt und nie nach seinem Preis gefragt. Refrain Ich war schon fort, bevor ich ging, noch ehe ich den Abschied sah. Ich suchte, was ich nie empfing, und blieb mir selber niemals nah. [Übergang] Ich könnte meine Wege wenden, doch bleibe ich der, der sie stets wählt. Die Flucht wird dadurch niemals enden, dass man die Schritte anders zählt. Strophe 3 Ich will nicht mehr ein andrer sein, nur weil mir eine Antwort fehlt. Was ich versäumte, bleibt doch mein, auch wenn kein Nachruf davon erzählt. [Schlussrefrain] Ich war schon fort, bevor ich ging, noch ehe ich den Abschied sah. Ich suchte, was ich nie empfing, und blieb mir selber niemals nah.

