
Kein Happy End (Remastered)
[Intro] [Spoken Word, whispered] Manchmal wartest du auf den Moment, in dem die Musik anschwillt… und alles gut wird. Aber die Stille… die Stille ist die einzige Antwort, die du kriegst. [Verse 1] Scroll durch den Feed, alles glänzt, alles strahlt, doch keiner zeigt den Preis, den man innerlich bezahlt. Du sitzt in der U-Bahn, Kopfhörer auf „Max“, um die Stimmen zu betäuben, die sagen: „Du packst das nicht, Schatz.“ Der Chef will die Zahlen, die Eltern den Stolz, doch dein Fundament ist aus morschem Holz. Ein Lächeln für die Story, ein Filter für den Schmerz, aber nachts im Dunkeln wiegt es tonnenschwer, dein Herz. [Chorus] Die Leinwand bleibt schwarz, wenn der Vorhang hier fällt, kein Retter in Sicht, der dich sicher noch hält. Es gibt keinen Schnitt und kein „Alles wird gut“, nur kalter Asphalt und verbrauchter Mut. Zieh die Vorhänge zu, wenn die Hoffnung verbrennt, denn das echte Leben kennt kein Happy End. [Verse 2] Draußen ist es laut, doch in dir drin ist Stille, gefangen in der Rolle, gegen deinen Willen. Jeder sagt: „Kopf hoch, wird schon wieder, mein Freund“, doch du hast schon zu lange vom Abgrund geträumt. Kein Applaus für die Mühe, kein Licht am Tunnelrand, nur die Spuren der Zeit an der schmutzigen Wand. Die Wahrheit ist hässlich, sie trägt kein Kostüm, wir sind alle nur Statisten in ‘nem grauen Film. [Verse 3] Schau in den Spiegel, das Gesicht ist dir fremd, der Druck in der Brust, der dir den Atem jetzt klemmt. Du willst reden, doch du schluckst es nur runter, die Welt wird immer grauer, doch die Maske bleibt bunter. [Doubletime Start, Hectic and Desperate] Und die Zeit rennt, sie flieht, keine Pause im Lied, nur der Hass, den man sät, und die Angst, die man zieht, jeder Schritt eine Last, jeder Tag eine Schlacht, keiner hört wie du schreist in der tiefsten der Nacht. Funktionieren, marschieren, die Träume verlieren, sich selbst in der Kälte des Alltags erfrieren, Tabletten zum Schlafen und Kaffee zum Wachsein, die Welt bricht zusammen, doch du musst noch stark sein! Kein Ausweg, kein Fenster, nur Mauern aus Glas, du suchst nach dem Sinn, doch du findest nur Gas, das dich langsam erstickt, während alle nur zuschauen, kein Boden mehr da, um noch irgendwas aufzubauen [Verse 4] Deine Seele ist ein Wrack auf ’nem Ozean aus Blei, die Segel sind zerrissen, doch kein Wind ist mehr frei. Wir pflanzen bunte Blumen auf den nackten Asphalt und wundern uns am Ende, warum alles so schnell verhallt. Deine Hoffnung ist wie Tinte auf 'nem Blatt im Regen, sie verschwimmt zu grauen Flecken auf all deinen Wegen. Wir sind Marionetten an verrosteten Drähten, die versuchen zu tanzen, während die Götter uns verrieten. Das Glück ist nur ein Echo aus 'ner längst vergang’nen Zeit, ein Blitz am Horizont vor der Ewigkeit aus Leid. Der Kompass ist zerbrochen, die Nadel zeigt ins Nichts, wir suchen nach der Wärme eines künstlichen Lichts. Ein Kartenhaus im Sturm, eine Festung aus Sand, wir halten fest an Scherben in der blutenden Hand. [Chorus] Die Leinwand bleibt schwarz, wenn der Vorhang hier fällt, kein Retter in Sicht, der dich sicher noch hält. Es gibt keinen Schnitt und kein „Alles wird gut“, nur kalter Asphalt und verbrauchter Mut. Zieh die Vorhänge zu, wenn die Hoffnung verbrennt, denn das echte Leben kennt kein Happy End. (Kein Happy End) [Outro] [Spoken Word, slow] Kein Happy End. Wenn das Licht ausgeht, klatscht hier keiner. Es gibt keinen Abspann, der die Fragen erklärt. Nur die leeren Stühle… und der kalte Boden. Die Kamera ist aus. Und wir bleiben… allein. [End]

