Verse 1: Es fing so schön an, Schmetterlinge im Bauch Große Worte, ewige Liebe, wie der übliche Brauch Doch Jahre später sitzt du da, mit Rechnungen in der Hand Die Romantik erstickt vom alltäglichen Brand Refrain: Zwischen Wäschebergen und Spülmaschine leer'n Ist die Liebe zerbrochen, man kann's nicht mehr wehr'n Was einst wie Feuer brannte, ist nur noch kalte Glut Der Alltag hat's zerrieben, trotz aller guten Mut Verse 2: Montags Müll rausbringen, dienstags Staub saugen Mittwochs Einkaufslisten, die Augen glanzlos, traurig "Hast du die Rechnung bezahlt?" statt "Ich liebe dich" Die Pflicht hat sie getötet, unsere Liebe, systematisch Refrain: Zwischen Wäschebergen und Spülmaschine leer'n Ist die Liebe zerbrochen, man kann's nicht mehr wehr'n Was einst wie Feuer brannte, ist nur noch kalte Glut Der Alltag hat's zerrieben, trotz aller guten Mut Verse 3: Einst Gedichte geschrieben, jetzt nur noch Einkaufslisten Statt Küsse zu tauschen, nur noch Aufgaben zu erledigen Zwei Fremde unter einem Dach, gefangen im System Vom Traumschloss zur Routinehölle, einfach nur unbequem Outro: Und wenn ich zurückschau auf unsere Zeit War's der Alltag der siegte im ewigen Streit Nicht der Mangel an Liebe hat uns entzweit Sondern Wäsche und Abwasch und ständiger Zwist Bis vom Feuer der Liebe nichts übrig mehr ist