
[Verse 1] Der Mond ist aufgegangen, der Tag kommt langsam zur Ruh. Die Straßen werden leiser, und irgendwo fällt eine Tür zu. Was eben noch so wichtig war, verliert im Dunkeln sein Gewicht. Und manches, was uns Sorgen macht, sieht morgen anders aus im Licht. [Chorus] Wenn die Welt für ein paar Stunden endlich etwas leiser wird, hörst du wieder deine Gedanken, die im Alltag untergehn. Vielleicht brauchen wir die Stille, um uns selber zu verstehn. Denn nicht alles muss noch heute, nicht alles muss sofort geschehn. [Verse 2] Den ganzen Tag erreichbar, jede Nachricht kommt sofort. Wir reden mit so vielen Menschen und sind mit Gedanken längst schon fort. Dann leg ich mein Handy zur Seite, schau noch einmal aus dem Fenster raus. Da steht der Mond über den Dächern, und plötzlich sieht die Welt ruhig aus. [Bridge] Wir können nicht auf alles achten, nicht jeden Weg im Voraus verstehn. Manches zeigt sich erst viel später, wenn wir noch einmal darauf sehn. Und vielleicht liegt gerade darin mehr Wahrheit, als man manchmal glaubt: Nicht jede Frage braucht 'ne Antwort, wenn das Herz ihr vertraut. [Final Chorus] Wenn die Welt für ein paar Stunden endlich etwas leiser wird, bleibt von all den vielen Dingen nur noch das, was wirklich zählt. Ein vertrauter Mensch an deiner Seite, ein Gedanke, der dich glücklich macht. Und über all den stillen Dächern steht der Mond und hält die Wacht. [Outro] Der Mond ist aufgegangen, und für heute ist es gut. Was der neue Tag uns bringen wird, hat bis morgen Zeit genug. [End]

