
[Strophe 1 – gesprochen, langsam, fast andächtig] Ich sah das Licht – flackern wie ein sterbendes Tier. Zitternd, flehend, schwach. Die Dunkelheit leckte gierig an den Rändern wie ein hungriger Mund ohne Zähne. [Strophe 2 – rhythmisch gesprochen, steigert sich] Die Tapete schälte sich wie alte Haut. Die Uhr blieb stehen, doch mein Herz tickte weiter – gegen den Takt der Welt. Ein Atemzug roch nach Asche. Ein Schatten rief meinen Namen. Ich war allein – mit allem. [Refrain – kalt, mit Hall] Das sterbende Licht flüstert in Farben, die niemand kennt. Das sterbende Licht kriecht in die Augen und macht dich blind. Das sterbende Licht ist kein Ende. Es ist der Anfang vom Verlust. [Strophe 3 – ruhiger, erschöpft] Ich sitze in einem Raum ohne Wände. Nur Stimmen. Risse. Ein Tropfen, der nicht fällt. Und in meinem Kopf schreit jemand, der wie ich klingt – aber nicht mehr ich ist. [Bridge – verstörend, geflüstert, verfremdet] Die Kerze stirbt. Die Zeit verläuft. Der Spiegel atmet. Ich… nicht. [Refrain – lauter, verzweifelter] Das sterbende Licht lacht mit verbrannten Lippen. Das sterbende Licht blutet durch den Tag. Das sterbende Licht kennt deinen Namen – und vergisst ihn nie. [Outro – hauchend, langsam verklingend] Es wird nicht dunkel. Es wird nicht hell. Es bleibt… nichts. Und das Licht stirbt weiter.

