Dies ist der Hintergrund meines Pathfinder Charakter's. Neshka erzählt dabei ihre Geschichte. https://suno.com/playlist/af5f1125-0b30-4120-ac84-c50812b6accb -------------Lyrics-------------- [Spoken narration. No music. No singing. Intimate, low female voice. Slightly raspy. The delivery becomes tense and frightened during the memory, then quiet and emotionally restrained afterward.] [The chapter begins with almost complete silence. Only very faint rain ambience.] [Long pause.] Ich wachte auf. [Short pause.] Es regnete. Ich konnte das Wasser auf meiner Haut spüren. Ich hörte das Prasseln auf den Dächern. Und irgendwo… [Pause.] …schrie ein Kind. [Her voice becomes quieter.] Ich stand über ihm. Ich weiß noch, wie ich auf meine Hände sah. Meine Finger waren zu Klauen geworden. Meine Haut war grau und fahl. Und meine Augen… [Long pause.] …brannten. Aber ich konnte sehen. Besser als jemals zuvor. Es war, als wäre die Dunkelheit verschwunden. Alles war sichtbar. Nur nicht mehr in Farben. Die ganze Welt war grau. Der Regen. Das Haus. Das Kind. [Pause.] Und ich hatte Angst. [Very quiet.] Nicht vor dem Kind. Vor mir. [Long pause.] Ich wusste nicht, was mit mir geschehen war. Ich wusste nur, dass ich nicht mehr wie Nijalaeda aussah. Ich erschrak so sehr, dass ich einfach davonrannte. [Short pause.] Ich ließ das Kind zurück. Ich rannte in die Dunkelheit. Und ich sah mich nicht mehr um. [Long pause.] Man fand mich erst Tage später. Zusammengekauert in einer Erdspalte. Weinend. Kurz davor, zu verdursten. [Pause.] Ich hatte mich dort versteckt, weil ich sterben wollte. Ich dachte, wenn ich einfach verschwinde… …würde ich niemandem mehr Angst machen. [Long pause.] [Very faint, cold strings slowly enter.] Sie brachten mich zurück ins Dorf. Ich erinnere mich an die Blicke. An das Schweigen. An Freunde, die zurückwichen, sobald ich an ihnen vorbeikam. Und dann sah ich Ilori-en. [Long pause.] Meine Mutter. [Very quiet.] Sie sah mich an. Und sie schrie. [Silence. The music completely disappears.] Ich werde diesen Schrei niemals vergessen. Nicht, weil er laut war. Sondern weil ich in diesem Moment verstanden habe, dass auch sie mich nicht mehr erkannte. [Pause.] Das Mädchen, das sie großgezogen hatte, war für sie verschwunden. Vor ihr stand etwas anderes. Etwas, vor dem sie Angst hatte. [Short pause.] Danach bekam ich neue Namen. Luethjan. Wechselbalg. Und Valjunesh. Vettelbrut. [Her voice becomes colder.] Ich hatte meinen Namen wiedergefunden. Aber niemand benutzte ihn mehr. Nijalaeda war verschwunden. [Pause.] Ich wurde beschimpft. Verachtet. Man wollte mich loswerden. Man wollte mich töten. [Long pause.] Ich kann nicht einmal sagen, dass ich ihnen das damals übel genommen hätte. Ich hatte selbst Angst vor mir. [Pause.] Es wurde lange beraten. Und ich wartete. Ich dachte, sie würden mich töten. [Short pause.] Eigentlich wäre es mir recht gewesen. Aber dann geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Ilorien flehte um mein Leben. [Long pause.] Meine Mutter. Die Frau, die mich gefunden hatte. Die Frau, die mich großgezogen hatte. Sie stellte sich vor diejenigen, die mich töten wollten. Und sie bat darum, dass ich leben durfte. [Her voice softens.] Ich glaube, ein Teil von mir hat bis zu diesem Moment gehofft, dass sie mich noch liebte. Vielleicht war das der einzige Grund, warum ich danach weitergemacht habe. [Pause.] Sie ließen mich leben. Aber ich durfte nicht bleiben. Ich wurde verbannt. [Long pause.] [The music returns very softly, cold and lonely.] Fünf Jahre lang wanderte ich durch die Wälder. Ich versteckte mich vor den Menschen. Vor den Elfen. Und vor mir selbst. Nachts schlich ich mich in die Gassen kleiner Dörfer. Ich suchte nach Nahrung. Manchmal fand ich etwas. Manchmal nicht. Ich sprach kaum noch. Ich vertraute niemandem. Und je länger ich allein war, desto kleiner wurde der Teil von mir, der noch glaubte, irgendwohin zu gehören. [Pause.] Ich schämte mich für das, was ich geworden war. Ich schämte mich für meine Haut. Für meine Augen. Für meine Klauen. Für die Stimme, die noch immer in meinen Träumen flüsterte. [Long pause.] Und irgendwann begann ich zu glauben, dass die anderen recht gehabt hatten. Vielleicht war ich wirklich eine Vettelbrut. Vielleicht war ich dazu bestimmt, etwas Böses zu werden. [Pause.] [The music becomes almost inaudible.] Ich wusste damals nicht, dass mein Leben bereits dabei war, sich ein zweites Mal zu verändern. Denn eines Tages… [Short pause.] …fand mich eine alte Frau. [Quietly.] Und sie lächelte. [Her voice softens.] Ich glaube, ein Teil von mir hat bis zu diesem Moment gehofft, dass sie mich noch liebte. Vielleicht war das der einzige Grund, warum ich danach weitergemacht habe. [Pause.] Sie ließen mich leben. Aber ich durfte nicht bleiben. Ich wurde verbannt. [Long pause.] [The music returns very softly, cold and lonely.] Fünf Jahre lang wanderte ich durch die Wälder. Ich versteckte mich vor den Menschen. Vor den Elfen. Und vor mir selbst. Nachts schlich ich mich in die Gassen kleiner Dörfer. Ich suchte nach Nahrung. Manchmal fand ich etwas. Manchmal nicht. Ich sprach kaum noch. Ich vertraute niemandem. Und je länger ich allein war, desto kleiner wurde der Teil von mir, der noch glaubte, irgendwohin zu gehören. [Pause.] Ich schämte mich für das, was ich geworden war. Ich schämte mich für meine Haut. Für meine Augen. Für meine Klauen. Für die Stimme, die noch immer in meinen Träumen flüsterte. [Long pause.] Und irgendwann begann ich zu glauben, dass die anderen recht gehabt hatten. Vielleicht war ich wirklich eine Vettelbrut. Vielleicht war ich dazu bestimmt, etwas Böses zu werden. [Pause.] [The music becomes almost inaudible.] Ich wusste damals nicht, dass mein Leben bereits dabei war, sich ein zweites Mal zu verändern. Denn eines Tages… [Short pause.] …fand mich eine alte Frau. [Quietly.] Und sie lächelte.