
Chaos Queens - Küss mich nicht
„Mmmh... bleib...“ „...bitte bleib.“ Bleib stehen, genau dort, wo du bist. Zieh keine Kreise um mich, die du dann vergisst. Deine Nähe fühlt sich an wie ein zu enger Raum, wie eine dunkle Gestalt in einem hellen Traum. Du willst Wärme, doch ich bin aus Eis gebaut, ich hab’ die Fenster vernagelt, die Türen verstaut. Jedes Wort von dir ist wie ein Schlag ins Gesicht, du suchst die Liebe... doch hier brennt kein Licht. Die Distanz ist mein einziger Schutz vor der Welt. Bevor die letzte Mauer um mich herum fällt. Komm mir nicht nah... bitte bleib fern. Küss mich nicht, denn ich spür’ dabei nichts. Zieh mich nicht ins helle Licht deines Gesichts. Lass meine Hand los, sie gehört mir allein, ich will in meiner Kälte nur gefangen sein. Küss mich nicht... versuch es erst gar nicht. Du glaubst, du könntest mich retten, mich heilen, willst deine Zeit und dein Leben mit mir teilen. Doch deine Zärtlichkeit ist wie ein Gift für mich, ich brauche den Schatten, ich brauche dich nicht. Berührungen brennen wie Feuer auf Haut, ich hab’ mein Herz hinter Mauern aus Schweigen gebaut. Geh einen Schritt zurück, lass mich einfach stehen, es gibt hier absolut nichts für dich zu sehen. Küss mich nicht, denn ich spür’ dabei nichts. Zieh mich nicht ins helle Licht deines Gesichts. Lass meine Hand los, sie gehört mir allein, ich will in meiner Kälte nur gefangen sein. Küss mich nicht... Es tut weh, wenn du mich ansiehst. Es tut weh, wenn du nicht fliehst. Ich bin ein Haus ohne Fenster und Türen. Du wirst mich niemals berühren. Küss mich nicht, denn ich spür’ dabei nichts. Zieh mich nicht ins helle Licht deines Gesichts. Lass meine Hand los, sie gehört mir allein, ich will in meiner Kälte nur gefangen sein. „Geh jetzt.“ „Lass mich los.“ „Küss mich nicht.“

