
[Verse 1] Sah ein Knab’ ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah’s mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. [Chorus] Röslein rot im Morgenlicht, deine Dornen sieht man nicht. Wer dich liebt, der halte ein, Schönheit will nicht Beute sein. Röslein rot, so zart und klein, niemand darf dein Herrscher sein. [Verse 2] Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der Heiden! Röslein sprach: Ich steche dich, Dass du ewig denkst an mich, Und ich will’s nicht leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. [Chorus] Röslein rot im Morgenlicht, deine Dornen sieht man nicht. Wer dich liebt, der halte ein, Schönheit will nicht Beute sein. Röslein rot, so zart und klein, niemand darf dein Herrscher sein. [Verse 3] Und der wilde Knabe brach’s Röslein auf der Heiden; Röslein wehrte sich und stach, Half ihm doch kein Weh und Ach, Mußt’ es eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. [Bridge] Viele Jahre ziehn dahin, doch die alte Mahnung bleibt: Was du liebst, das lass bestehn, denn nicht alles, was du findest, ist bestimmt, mit dir zu gehn. [Final Chorus] Röslein rot im Morgenlicht, deine Dornen sieht man nicht. Wer dich liebt, der halte ein, Schönheit will nicht Beute sein. Röslein rot, so zart und klein, deine Spur wird ewig sein. [Outro] Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.

