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Hartz Vier – Das Volk sind wir

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Hartz Vier – Das Volk sind wir <|Intro|> Plastiktüte raschelt. Der Kaffee schmeckt nach Existenzkrise. Im Fernsehen schreit einer was von Wirtschaftswachstum… Und vom Balkon ruft einer: „EY! DAS VOLK SIND WIR!“ <|Verse 1|> Montagmorgen, Jogginghose Gala, Frühstück: Toast mit Hoffnung und Nutella-Drama. Kippe im Mund, Blick leicht verwirrt, mein Konto sieht aus wie’n Witz der nicht funktioniert. Der Nachbar brüllt Politik durch den Hausflurkanal, drei Bier intus, aber Ahnung minimal. „Früher war alles besser!“ ruft er geschniegelt, hat seit Jahren keinen Wecker mehr gespiegelt. Im Fernsehen erklären sie Leistung und Plan, ich erklär meinem Toast warum Butter Luxus sein kann. Die Inflation macht Lambada auf meinem Konto, mein Budget sagt nur: „Bro… wir sind pronto.“ <|Pre-Chorus|> Die zählen Milliarden, wir zählen Pfand. Die reden von Zukunft, wir reden vom Kasten im Sand. <|Chorus|> Hartz vier – das Volk sind wir! Mit Bierbauch, Humor und Stammtisch-Klavier. Wir pöbeln poetisch durchs Wohnzimmerrevier, weil Ironie besser knallt als Applaus aus Papier. Hartz vier – das Volk sind wir! Laut, chaotisch und leicht delir. Die da oben spielen Schach mit Papier, wir spielen Mensch-ärger-dich-nicht mit’m Amtstier. <|Verse 2|> Im Amt sitzt Karin mit Bürokratieblick, tippt meinen Namen wie ein Endboss-Klick. „Haben Sie Arbeit?“ fragt sie geschniegelt, ich sag: „Nur Talent – und das wird selten gespiegelt.“ Sie guckt wie’n Drucker kurz vor dem Rauch, ich denk nur: „Entspann dich, Schwester, ich atme ja auch.“ Während draußen die Welt sich moralisch zerlegt, weil jeder im Netz plötzlich Wahrheit bewegt. Die Politiker reden von Würde und Wert, während der Dönerpreis meine Seele beschwert. Kapitalismus tanzt Breakdance auf meinem Gesicht, mein Konto ruft leise: „Bro… mehr hab ich nicht.“ <|Pre-Chorus|> Die kaufen sich Inseln, wir sammeln Pfand. Die reden Visionen, wir reden vom Kiosk am Rand. <|Chorus|> Hartz vier – das Volk sind wir! Mit Pommes im Mund und Meinung im Bier. Wir lachen der Welt mitten ins Visier, weil Sarkasmus lauter ist als Moral-Souvenir. Hartz vier – das Volk sind wir! Ironisch bis zum Existenzpapier. Die da oben planen Zukunft im Revier, wir planen nur: „Reicht das noch für’n Bier?“ <|Bridge|> Die Welt glänzt oben im Glasfassaden-Reich, unten riecht sie nach Frittenfett und Bereich. Doch Humor ist die letzte verdammte Granate, wenn dir das System jeden Tag neue Formulare brät. Und irgendwo zwischen Amt und Kneipenlicht schreibt einer Songs statt Lebensbericht. <|Final Chorus|> Hartz vier – das Volk sind wir! Mit Witz, mit Wut und Humor im Getriebe hier. Wir sind laut, wir sind roh, wir sind unbequem hier, weil Wahrheit manchmal nach Bier riecht – und nach Papier. Hartz vier – das Volk sind wir! Ironie ist unser Revier. Und wenn einer fragt: „Wer schreit da so laut vor der Tür?“ Dann rufen wir: „DAS VOLK, VERDAMMT – UND DAS SIND WIR!“