Ernst und... Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Des ham ma uns selber eingebrockt. Ernst ist die Lage, aber nicht hoffnungslos. Meine lieben Angestellten und Arbeiter, kurzum ihr abhängig Beschäftigten, hört was der große Onkel spricht, eure Lage ist hoffnungslos und ernst, denn ihr müsst die Lage zahlen und das wird das Ende dessen bedeuten, was eure Vorsorge war. Genau, Hoffnung ist immer etwas in die Zukunft Gerichtetes und da seid ihr auf euch selbst gestellt. Ist schon irgendwie ernst, aber so ist es halt, solange ihr mitmacht. Euch vertritt eh niemand mehr, was solls, Summa summarum, am End muss ein neues Volk her. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wir klauen einem Volk das Volk oder Völkern ihre Völker. Hoffnung ist schon was sehr Ideologisches. Leise sein, die Lage ist schon ernst, aber nicht hoffnungslos. Wir haben über eure Verhältnisse die Würfel geworfen und das war lustig, aber wir sind ja alle Weltmenschen, hoffnungsvolle Weltmenschen und haben das Ganze, das große Ganze im Auge. Man darf doch nicht mehr in den Grenzen des Eigenen bleiben, das ist dann doch hoffnungslos, das wäre grad so als möchte man sein eigenes Geld haben. Wie eng? Wissen`S was, ich sags ja schon seit zwanzig Jahren, der Welto kimmt scho no, da hab ich Hoffnung und freu mich drauf.