Copyright © 2026 https://suno.com/@mich_bergde Mike Berg All rights reserved. Schubladen als Gesellschaftsutensil, jeder hat sein kleines Profil. Kaum gesagt, schon analysiert, durchgewinkt, gecheckt, etikettiert. Urteil fertig, Lade auf – zack - kein Trick, passt schon irgendwie, dann ist man drin - schick. Ein Klick, ein Blick, ein kurzes Nicken, schon darfst du in die Kiste rücken. Ich will nicht nur in eine rein, eine ist mir viel zu klein. Ich bin gern mal dies, mal das, Vielfalt ist mein Brillenglas. Im Kopf sehr frei, keine Ketten, jeder hat so seine Facetten. Eine Lade? Viel zu eng – tut mir leid, wenn ich Konzepte spreng! Schubladen machen’s angenehm, denken sparen – ach wie bequem. Sortiert wird nach Klischee, der erste Satz, das erste Kommuniqué. Man fasst zusammen, schön kompakt, bis jeder Mensch in ein Schubfach passt – zack! Dann ab ins Haus mit Fächern - Applaus, Klappe zu – und du kommst nicht mehr da raus. Ich will nicht nur in eine rein, eine ist mir viel zu klein. Ich bin gern mal dies, mal das, Widerspruch ist auch ein Spaß. Im Geist sehr frei, keine Ketten, jeder hat doch tausend Facetten. Eine Lade? Viel zu eng – tut mir leid, wenn ich Konzepte spreng! Bin ich heute ernst, bin ich morgen schräg, mal strukturiert, mal querbeet. Bin ich logisch, oder poetisch, ironisch, manchmal laut jemand der sich traut. Ich will nicht nur in eine rein, eine ist mir viel zu klein. Doch braucht ihr dieses Fach, welches mich zusammenfasst, die eine Kiste, die zu mir passt: Dann nehmt sie ruhig, ich sag's versöhnlich, schreibt drauf in fetter Schrift: „UNGEWÖHNLICH“ – yes!


