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Kältere Welt

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V5.5

[Verse 1] Die Renten reichen kaum noch bis zum Schluss und manche zählen jeden Cent für jeden Gang zum Bus Sie tragen Würde wie ein viel zu schweres Kleid doch niemand sieht die Müdigkeit der alten Zeit Am Tisch sitzt Stille, kalt und unbequem man nickt sich zu, doch keiner bleibt noch stehen Man kennt sich kaum noch, lebt aneinander vorbei Wenn euch etwas auffällt ruft die Polizei. Wir schauen alle weg wollen es nicht sehen.Wie könnt ihr so in den Spiegel sehn? [Pre-Chorus] Zu viele Augen sehen weg zu viele Hände bleiben leer oft erdrückt das eigene Gepäck. und keiner fragt nach mehr [Chorus] So zerfällt der Glaube so wird das Miteinander klein Zeit die ich mir selber raube und alle bleiben allein So fällt das Miteinander wenn keiner den anderen hält Dann wächst aus unserem Schweigen eine kältere Welt [Verse 2] Im Netz wirken Sprüche wie Schläge ins Gesicht Vom anders aussehen bis zum Gewicht. Mobbing frisst sich leise durch den langen Tag bis jemand sich selbst kaum noch im Spiegel mag Hass bekommt Applaus, wenn man laut genug schreit und Wahrheit wirkt oft schwach,wird erdrückt von Neid. Wir teilen Bilder, aber selten unser Leid und verstecken uns im Lärm der Gleichgültigkeit [Chorus] So zerfällt der Glaube so wird das Miteinander klein Zeit die ich mir selber raube und alle bleiben allein So fällt das Miteinander wenn keiner den anderen hält Dann wächst aus unserem Schweigen eine kältere Welt [Bridge] irgendwo sitzt ein Mensch allein daheim. Lasst uns an andere denken und ein Anker sein Wenn wir beginnen, wieder hinzusehen kann aus dem Wir eine gute Welt entstehen. [Final Chorus] So zerfällt der Glaube so wird das Miteinander klein Zeit die ich mir selber raube und alle bleiben allein So fällt das Miteinander wenn keiner den anderen hält Dann wächst aus unserem Schweigen eine kältere Welt