
[Verse 1] Dein Becher steht noch neben meinem am Fenster, auf dem Rand ein heller Abdruck von Tee. Ich räume die Küche auf, langsam, fast leise, und finde den Zettel: „Vergiss nicht den Schnee.“ Du meintest die Pflanzen, die draußen noch warten, die Töpfe, die wir vor dem Frost retten wollten. Ich trag sie hinein, stell sie nah an die Heizung, als wär das ein Plan, den wir beide noch wollten. [Pre-Chorus] So viele kleine Dinge halten deinen Platz noch frei. Ich atme einmal tiefer und lass sie trotzdem sein. [Chorus] Danke für alles, was du mir gegeben hast, für jede offene Tür, für den Mut, den du sahst. Auch wenn sich unser Weg hier teilt, bleibt etwas von dir bei mir. Danke für alles — ich trag es weiter, Schritt für Schritt, ein Stückchen leichter. Was wir waren, geht nicht fort, es wird Erinnerung und trägt mich dort. [Verse 2] Im Flur hängt dein Mantel, ich nehm ihn vom Haken, der Knopf, den du annähen wolltest, sitzt schief. Ich leg ihn zusammen, nicht weil ich dich auslösch, sondern weil manches im Loslassen liegt. Am Sonntag geh ich den Weg an der Brücke, wo du mir beibrachtest, den Wind auszuhalten. Der Fluss nimmt das Licht mit und trägt es nach Westen, und ich kann zum ersten Mal wieder gestalten. [Pre-Chorus] Nicht alles muss bleiben, damit es wahr gewesen ist. Ich nehm die guten Tage mit, wohin ich geh. [Chorus] Danke für alles, was du mir gegeben hast, für jede offene Tür, für den Mut, den du sahst. Auch wenn sich unser Weg hier teilt, bleibt etwas von dir bei mir. Danke für alles — ich trag es weiter, Schritt für Schritt, ein Stückchen leichter. Was wir waren, geht nicht fort, es wird Erinnerung und trägt mich dort. [Bridge] Wenn irgendwann dein Name fällt, werd ich nicht mehr ausweichen. Ich werd lächeln, vielleicht kurz still, und wissen: Wir durften einander erreichen. [Final Chorus] Danke für alles, was du mir gegeben hast, für jede offene Tür, für den Mut, den du sahst. Auch wenn sich unser Weg hier teilt, bleibt etwas von dir bei mir. Danke für alles — ich trag es weiter, Schritt für Schritt, und mein Blick wird weiter. Was wir waren, geht nicht fort, es wird Erinnerung und trägt mich dort. [Outro] Dein Becher steht nicht mehr allein am Fenster. Der Morgen kommt rein. Und ich geh weiter.

