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„Wenn wir fallen, brennt die Welt“

Strophe 1 – Sie Ich drück dich zu Boden, hör dein Lachen, so falsch, dass es wieder echt klingt. Deine Augen sagen „Tu es doch“, während mein Herz viel zu laut für uns schlägt. Feuer in meinen Haaren, Blut in der Luft zwischen uns. Ich schwör, ich sollte dich hassen – doch Chaos fühlt sich selten so gut an wie du. Strophe 2 – Er Du kniest über mir wie ein Urteil, doch zitterst selbst vor der Wahl. Deine Hand an meiner Kehle – und trotzdem lässt du mich nicht los, nicht einmal. Wenn das hier mein Ende ist, dann bitte mit deinem Blick. Denn jede Narbe, die du mir gibst, fühlt sich verdammt nach Zuhause an für mich. Pre-Chorus – Beide (abwechselnd) Sie: Sag mir, warum du lächelst? Er: Sag mir, warum du bleibst. Sie: Ich wollte dich brechen. Er: Du hast mich längst erreicht. Refrain – Beide Wenn wir fallen, brennt die Welt, Funken fliegen aus dem Hass. Wir nennen es Krieg, wir nennen es Pech – doch es fühlt sich an wie etwas, das man nicht stoppen kann. Zwischen Klinge und Kuss, zwischen „Geh“ und „Bleib hier“. Wenn wir fallen, brennt die Welt – und ich fall lieber mit dir. Strophe 3 – Sie (leicht spöttisch) Du bist ein Fehler mit Charme, und viel zu ruhig für diesen Moment. Sag mir nicht, dass du keine Angst hast – ich seh sie doch, wie sie in dir brennt. Ich könnte dich jetzt vernichten, ein Schnitt, ein Ende, ein Schluss. Doch warum zögert mein Herz genau dann, wenn es eigentlich töten muss? Strophe 4 – Er (grinsend) Wenn du mich umbringst, dann bitte ehrlich, ohne Lüge, ohne Gebet. Doch wir beide wissen ganz genau, dass keiner von uns heute geht. Du bist Chaos in Menschengestalt, und ich bin dumm genug, es zu lieben. Also komm schon – tu so, als wär ich dein Feind, auch wenn wir uns längst ergeben. Bridge – Beide (intensiv, eng, flüsternd) Sie: Sag, dass ich falsch liege. Er: Sag, dass es nichts ist. Sie: Dann erklär mir, warum dein Atem meinen Namen flüstert im Licht. Beide: Zwischen Asche und Stahl, zwischen Lächeln und Schmerz, steht diese Wahrheit zu nah – und klopft viel zu laut an unser Herz. Letzter Refrain – Beide (episch) Wenn wir fallen, brennt die Welt, keiner geht hier unversehrt. Wir tun so, als wär das nur Hass – doch jeder Schlag zeigt uns mehr. Zwischen Klinge und Kuss, zwischen Dunkel und Gier. Wenn wir fallen, brennt die Welt – und ich fall lieber… (kurze Pause) …mit dir. Outro – gesprochen / gehaucht Sie: Steh auf. Ich bin noch nicht fertig mit dir. Er (leise lachend): Gut. Ich auch nicht mit dir.