
Luzifers Warnung
(Intro: Ein bedrohlich anschwellendes Crescendo aus Orgel und scheppernden Becken, das in einen schnellen, tanzbaren Beat übergeht) (Strophe 1) Die Uhren ticken rückwärts, der Himmel wird grau, Ich seh in die Zukunft und weiß es genau. Wenn ihr weiter wegschaut und leise verweilt, Wird das Land von den Stiefeln der Geister ereilt. Sie sperren die Kunst und das Freidenken ein, Und sperren das Licht in den dunkelsten Schrein. (Refrain) Hört Luzifers Warnung, die Zukunft wird kalt! Wenn die Rechten regieren mit stummer Gewalt! Kein Lachen, kein Tanzen, kein freies Geweih, In der braunen Dystopie ist niemand mehr frei! Sie bauen die Mauern aus Hass und aus Stein, Das darf nicht die Zukunft von morgen mehr sein! (Strophe 2) Der Teufel liebt Vielfalt, das Leben, den Stolz, Doch sie wollen Gehorsam aus deutschem Eichenholz. Sie träumen von Reinheit und säubern das Land, Und setzen die Menschlichkeit mitten in Brand. Es droht ein Tyrann, der die Seelen gleichschaltet, Während der Mob auf den Straßen brutal walten. (Refrain) Hört Luzifers Warnung, die Zukunft wird kalt! Wenn die Rechten regieren mit stummer Gewalt! Kein Lachen, kein Tanzen, kein freies Geweih, In der braunen Dystopie ist niemand mehr frei! Sie bauen die Mauern aus Hass und aus Stein, Das darf nicht die Zukunft von morgen mehr sein! (Bridge / Zwischenspiel: Ein hochemotionales, kreischendes Gitarrensolo im Stile des späten 60s-Psychedelic-Rock, das die drohende Katastrophe vertont) (Strophe 3) Wacht auf aus dem Schlummer, bevor es zu spät, Seht, wie der Wind der Verdammnis schon weht! Der Widerstand brennt wie das ewige Licht, Wir beugen uns diesem Faschismus doch nicht! Zerschlagt die Vision von der braunen Nation, Die Rebellion ist unser göttlicher Lohn! (Outro) (Die Musik bricht ab, nur eine einsame Orgel bleibt stehen, der Gesang wird flüsternd, aber intensiv) Wenn sie erst die Macht haben... löschen sie alle Farben aus... lasst es nicht geschehen... (Der Beat setzt für ein letztes Mal explosiv ein, voller Energie)

