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Das Ende des vierten Zeitalters

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Noch standen die Türme der Städte im Lichte, noch sangen die Händler vor den Toren der Stadt. Die Wälder der Elben lagen still und verborgen, kein Schatten fiel über Felder und Heimat. Die Flüsse trugen Schiffe aus allen Reichen, die Ernten stets reich und voll war jedes Fass doch auf den Straßen mahnten Stimmen vor düsteren Zeichen von Bannern im Sturm und von wachsenden Hass. Ein Bote kam eilend aus nördlichen Landen, sein Mantel vom Regen und Sturm zerfetzt. Er sprach von Heeren, die Dörfer verbrannten, von Städten, geplündert und vom Feind besetzt. Da ertönten die Hörner in Burgen und Städten, man schmiedete Klingen bei Nacht und bei Tag. Die Banner der Reiche erhoben sich wieder, als wüssten sie selbst welches Leid vor ihnen lag. Dann kam der Krieg, den niemand mehr vergisst, der das Antlitz der Welt in Flammen verbrannte. Auf den Ländern erhoben sich Banner im Zwist, Rauch und Asche legten sich über die weiten Lande. Die Banner der Könige zerfielen in jener Schlacht, kein Bündnis hielt stand, kein Eid blieb bewahrt. Wo einst noch Vertrauen die Länder prägte, regierte nun die Klinge auf grausame Art. Viele Kronen zerbrachen an diesen Tagen, manch stolzes Reich ging im Feuer zugrunde. Die Straßen verstummten, die Märkte erlagen, der Krieg schlug eine tiefe und klaffende Wunde. Die Elben zogen sich zurück, hissten die Segel, müde des Kampfes, enttäuscht vom endlosen Krieg. wandten Sie sich ab, hüllten ihr Land in magischen Nebel, denn die Hoffnung war längst verflogen , zu fern schien jeder Sieg. Die Pfade verschwanden im silbernen Dämmer, kein Sterblicher fand mehr den Weg dorthin – so schlossen die Elben die Tore ihrer Länder und erhofften sich einen friedlichen Neubeginn. Wo einst noch Gesang durch Tavernen erklang, lag nun nur das Echo vergangener Zeit – und selbst die Alten erinnern sich mit Sorgen daran, So dunkel war noch niemals ein Streit. Als endlich die Schwerter verstummten im Lande, lag Asche wie Schnee auf Feldern und Stein. Die Reiche zerbrochen, die Bündnisse gefallen, die Welt sollte fortan niemals mehr dieselbe sein. So endete still das Vierte der Zeitalter, kein Sieg blieb bestehen, kein König gewann – doch Wir bewahren die alten Geschichten, damit man die Narben der Welt noch erkennen kann.