
Strophe I Ich schreite durch das Flammenmeer, Ein Licht im Sturm, so klar, so schwer. Geboren aus des Himmels Glanz, Doch Zweifel flüstern ihren Tanz. Die Federn weiß, das Herz in Brand, Mit heil'ger Pflicht in meiner Hand. Ich heil', ich führ', ich trag' die Last – Doch wiegt die Wahrheit mehr als Hass? Refrain Denn mein Herz ist aus Licht, auch wenn Schatten mich rufen, Ich steh wie ein Turm zwischen Himmel und Flut. Mein Glaube, mein Schild – unerschütterlich stark, Und doch frag ich leise: Was ist wahr, was ist gut? Strophe II Die Worte der Gefall'nen kalt, Sie speien Lügen, tief und alt. Doch unter Gold und Sonnenlicht Wächst manchmal auch das eig'ne Gift. Sariel nennt mich „Bruder, bleib“, Doch in mir zieht ein tiefer Graben weit. Was, wenn der Himmel selbst sich irrt? Doch Zweifel sind dem Licht nicht würd'… Bridge (mit Chor im Hintergrund) „Vater, sprich – ich höre dich. Führ mich heim ins wahre Licht. Mach mich stark, wenn alles fällt, Denn ich bin dein Kind, dein Schild, dein Held.“ Refrain (Finale, intensiver) Denn mein Herz ist aus Licht, auch wenn Schatten mich rufen, Ich steh wie ein Turm zwischen Himmel und Flut. Mein Glaube, mein Schwur – unerschütterlich rein, Doch wer heilt mein Innerstes, wenn ich selbst verblut’? Outro Ein Engel fliegt – allein im Wind. Ein Krieger, Heiler, Vaters Kind. Die Sonne sinkt, der Himmel spricht: „Dein Herz bleibt immer aus Licht.“

