
DAS LETZTE EISEN (Abgesang auf den Schrott) [Intro] (Kein Rhythmus mehr. Nur ein weißes Rauschen, das so laut ist, dass man den eigenen Herzschlag vergisst. Dann bricht das BOOM-TSCHAK ein letztes Mal durch – aber es klingt kaputt, wie ein Motor, der Sand frisst.) [Verse 1] Friss deinen Stahl! Sauf dein Öl! Das hier ist das Ende vom großen Gebrüll! Die Zahnräder klemmen Die Welle ist krumm Das Zeitalter des Eisens Ist endlich stumm! Wir brauchen kein Echo Aus Hallen von Glas Wir sind die Verbrennung Vom eigenen Hass! [Pre-Chorus] (200 BPM Double-Bass-Gewitter. Die Gitarren klingen wie Kreissägen auf Knochen.) Hämmer es raus! Spuck es aus! Das Werk ist tot! Lösch das Rot! [Chorus] SCHROTT ZU SCHROTT! STAUB ZU STAUB! Die Presse ist stumm Die Ohren sind taub! Kein EBM-Beat Kein tanzbarer Takt Wir haben das Monstrum Nackt gemacht! DER LETZTE SCHLAG! DIE LETZTE QUAL! WIR SPRENGEN DAS GEFÄNGNIS AUS DRECK UND STAHL! [Bridge] (Der "Sound des Aufpralls" wird jetzt zur totalen Dekonstruktion. Jedes Mal, wenn das BOOM-TSCHAK kommt, wird die Verzerrung noch höher gedreht, bis der Sound digital wegknickt.) BOOM. – (Reißt eine Lücke in die Zeit) TSCHAK. – (Das Ende der Materie) STILLE. – (Länger als zuvor. Unerträglich.) [Final Breakdown] (Ein einziger, unendlicher Schrei gegen die Maschine. Die Taiko-Drums explodieren in einem letzten, chaotischen Wirbel.) Ihr wolltet die Kraft? Hier ist die Last! Ihr wolltet den Ruß? Hier ist der Kuss! VON DER MASCHINE ZUM GEIST! VON DER KETTE, DIE REISST! [Outro] (Die 200 BPM verlangsamen sich nicht, sie hören einfach auf. Wie ein Stromausfall. Mitten im Satz.) Der Schrott... schweigt... ... ... (Ein letztes, leises metallisches Klicken – wie ein Windrad, das im Wind anläuft.)

